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	<title>griffbrett.de &#187; Wissen</title>
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	<description>Gitarre ist das Thema hier!</description>
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		<title>Gitarren- und Musikerlexikon</title>
		<link>http://www.griffbrett.de/2011/01/gitarren-und-musikerlexikon/</link>
		<comments>http://www.griffbrett.de/2011/01/gitarren-und-musikerlexikon/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 10:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AndyGee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Abnehmer Der Teil einer Gitarre, der das akustische Signal in ein elektrisches umwandelt. Man unterscheidet mikrophonische, magnetische und Piezo-Kristall Abnehmer. A &#38; R-Manager Abkürzung für...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- google_ad_section_start --><div id="attachment_229" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a title="Foto von Stewart Butterfield, CC-BY" href="http://www.flickr.com/photos/stewart/461099066/"><img class="size-full wp-image-229" title="Encyclopædia" src="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/461099066_da8b85b0ab_z.jpg" alt="Encyclopædia" width="640" height="428" /></a><p class="wp-caption-text">Foto von Stewart Butterfield , CC-BY</p></div>
<p style="text-align: center;"><a name="Abnehmer"></a></p>
<h3><a name="Abnehmer">Abnehmer</a></h3>
<p>Der Teil einer Gitarre, der das akustische Signal in ein elektrisches  umwandelt. Man unterscheidet mikrophonische, magnetische und  Piezo-Kristall Abnehmer.</p>
<p><a name="A &amp; R-Manager"></a></p>
<h3><a name="A &amp; R-Manager">A &amp; R-Manager</a></h3>
<p>Abkürzung für Artist &amp; Repertoire Manager. Sucht neue Talente und trifft die Entscheidung, ob ein Song oder Album bei einer Plattenfirma (Label) genommen wird.</p>
<p><a name="A cappella"></a></p>
<h3><a name="A cappella">A cappella</a></h3>
<p>Kleinchor, der ohne Instrumentenunterstützung seine Musik darbringt.</p>
<p><a name="Aktiv Lautsprecher"></a></p>
<h3><a name="Aktiv Lautsprecher">Aktiv Lautsprecher</a></h3>
<p>Als aktiven Lautsprecher bezeichnet man einen Lautsprecher mit  eingebautem Verstärker. Dieser wird direkt an ein Mischpult, Keyboard  oder CD-Spieler angeschlossen werden. Als Anschlusskabel sollte ein  abgeschirmtes Kabel verwendet werden. Wird oft als Minimallösung fürs <a href="../lexikon/index.html#Monitoring">Monitoring</a> verwendet.</p>
<p><a name="Akustik"></a></p>
<h3><a name="Akustik">Akustik</a></h3>
<p>Theorie / Lehre vom Schall.</p>
<p><a name="Akzent"></a></p>
<h3><a name="Akzent">Akzent</a></h3>
<p>Hervorhebung eines Tones / oder mehrerer Töne in einer Folge von Tönen.</p>
<p><a name="Amp"></a></p>
<h3><a name="Amp">Amp</a></h3>
<p>Amp ist die Abkürzung für das englische Wort &#8220;amplifier&#8221;. Übersetzt  heisst das Verstärker. Meist wird damit der Gitarren- oder  Bassverstärker gemeint, manchmal auch der Endstufenverstärker einer <a href="../lexikon/index.html#PA">PA&#8217;s</a>.</p>
<p><a name="Analog"></a></p>
<h3><a name="Analog">Analog</a></h3>
<p>Analog bedeutet &#8220;zeit- und wertkontinuierlich&#8221;, im Gegensatz zu Digital,  was &#8220;zeit- und wertdiskret&#8221; bedeutet. Als Beispiel: Ein Plattenspieler  arbeitet analog, ein CD-Spieler digital. Auf einer Platte ist der Ton in  Form wellenförmiger Rillen gepeichert, auf einer CD als kleine Löcher  die, einfach ausgedrückt, Meßwerte der zugrundeliegenden Töne  representieren.</p>
<p><a name="Arpeggio"></a></p>
<h3><a name="Arpeggio">Arpeggio</a></h3>
<p>Das Spielen der Töne eines Akkordes in schneller Folge (also nicht gleichzeitig). Eifacher ausgedrückt: Akkordzerlegung.</p>
<p><a name="Arrangement"></a></p>
<h3><a name="Arrangement">Arrangement</a></h3>
<p>Die Beschreibung, wie die einzelnen Instrumente / Stimmen in einem Musikstück zur Geltung kommen.</p>
<p><a name="Aufbauhelfer"></a></p>
<h3><a name="Aufbauhelfer">Aufbauhelfer</a></h3>
<p>sind die &#8220;Hands&#8221;. Früher sagte man Roadies, dieser Begriff wird heute nicht mehr verwendet.</p>
<p><a name="Ausblenden"></a></p>
<h3><a name="Ausblenden">Ausblenden</a></h3>
<p>Das langsame Zurücknehmen der Lautstärke (auch Fade-Out genannt).</p>
<p><a name="Autodidakt"></a></p>
<h3><a name="Autodidakt">Autodidakt</a></h3>
<p>Jemand, der ohne Unterricht ein Instrument (oder irgentetwas anderes) erlernt (Selbstlerner).</p>
<p><a name="BA"></a></p>
<h3><a name="BA">BA</a></h3>
<p>(oder &#8220;stage plot&#8221;) Ausdruck für die Bühnenanweisung, welche den Hands  Auskunft darüber gibt, wo welches Instrument auf der Bühne positioniert  wird, und wo der andere Kram zu stehen hat. Eine BA sollte nicht mit dem  Rider (technical Rider) verwechselt werden!</p>
<p><a name="Backdrop"></a></p>
<h3><a name="Backdrop">Backdrop</a></h3>
<p>das Transparent/Banner mit dem Bandlogo o.ä., das viele Bands hinten in der Bühne aufhängen.</p>
<p><a name="Backing group"></a></p>
<h3><a name="Backing group">Backing group</a></h3>
<p>Sie begleitet einen Solisten mit Stimmen oder Instrumenten.</p>
<p><a name="Backline"></a></p>
<h3><a name="Backline">Backline</a></h3>
<p>Instrumente oder Geräte, die für den reinen Bühnenbetrieb benötigt werden.</p>
<p><a name="Backliner"></a></p>
<h3><a name="Backliner">Backliner</a></h3>
<p>Roadie, zuständig für die Backline</p>
<p><a name="Backstage"></a></p>
<h3><a name="Backstage">Backstage</a></h3>
<p>Bereich hinter der Bühne.</p>
<p><a name="Backtrass"></a></p>
<h3><a name="Backtrass">Backtrass</a></h3>
<p>Die hintere Bühnentraverse für die Bühnenbeleuchtung von hinten und das <a href="../lexikon/index.html#Backdrop">Backdrop</a>.</p>
<p><a name="Balance"></a></p>
<h3><a name="Balance">Balance</a></h3>
<p>(Pan- oder Panoramaregeler.) Regelt das Lautstärkeverhältnis von rechtem und linkem Kanal.</p>
<p><a name="Bar"></a></p>
<h3><a name="Bar">Bar</a></h3>
<p>(Strahlerbar) Eine Strahlerbar ist meistens mit 6 x PAR 64 Strahlern bestückt.</p>
<p><a name="Bassdrum"></a></p>
<h3><a name="Bassdrum">Bassdrum</a></h3>
<p>&#8220;Grosse Trommel&#8221; eines Schlagzeugsets.</p>
<p><a name="Bassline"></a></p>
<h3><a name="Bassline">Bassline</a></h3>
<p>Melodiefigur des Bassinstruments.</p>
<p><a name="Bebop"></a></p>
<h3><a name="Bebop">Bebop</a></h3>
<p>Jazzstil aus Harlem.</p>
<p><a name="Becken"></a></p>
<h3><a name="Becken">Becken</a></h3>
<p>(cymbals) Schlaginstrument, bei einem Schlagzeug auf einem Ständer befestigt (Ride, Hi-Hat ,Crash, China).</p>
<p><a name="Besen"></a></p>
<h3><a name="Besen">Besen</a></h3>
<p>Spezieller Schlagzeugstock (häufigste Verwendung im Jazz). Sieht aus wie  der Name schon sagt, erzeugt eine leiseren, rauschenden Sound.</p>
<p><a name="Bongo"></a></p>
<h3><a name="Bongo">Bongo</a></h3>
<p>Meist zwei Trommeln mit unterschiedlicher Größe, die mit den Handflächen und Fingern gespielt werden.</p>
<p><a name="Bootleg"></a></p>
<h3><a name="Bootleg">Bootleg</a></h3>
<p>Nicht genehmigter, unzulässiger Mitschnitt eines Konzertes.</p>
<p><a name="BPM"></a></p>
<h3><a name="BPM">BPM</a></h3>
<p>Beats per minute</p>
<p><a name="Brummschleifen"></a></p>
<h3><a name="Brummschleifen">Brummschleifen</a></h3>
<p>Brummschleifen können entstehen, wenn mehrere geerdete Geräte  miteinander verkabelt werden. Die Einzelmassen der Geräte werden durch  die Kabelabschirmung wieder miteineander verbunden. Durch diese  Verbindung (Mehrfacherdung) entsteht oft ein Brummen, das entweder  mittels zpezieller Schaltungen (z.B. <a href="../lexikon/index.html#dibox">DI Boxen</a>)     oder nur einseitig angelöteter Abschirmung vermieden werden kann.  Der Schutzleiter eines Geräts sollte nicht getrennt werden, da bei  Defekten in dem Gerät oder der Zuleitung, das Gehäuse unter Strom stehen  kann, welches durch den Schutzleiter dann zur Sicherungsauslösung führt  und Leben rettet !</p>
<p><a name="Catering"></a></p>
<h3><a name="Catering">Catering</a></h3>
<p>Die Versorgung der Musiker, Mischer und Hands mit Kulinarischem am Gig.</p>
<p><a name="CEE"></a></p>
<h3><a name="CEE">CEE</a></h3>
<p>(CEE-Secker und Kupplungen) Starkstromverbindungen mit 5 Polen (3P + N+PE) in 16, 32 und 63 A.</p>
<p><a name="Chaser"></a></p>
<h3><a name="Chaser">Chaser</a></h3>
<p>Lauflichtprogramm bei Lichtmischpulten.</p>
<p><a name="Copyright"></a></p>
<h3><a name="Copyright">Copyright</a></h3>
<p>Urheberrecht.</p>
<p><a name="Coverstück"></a></p>
<h3><a name="Coverstück">Coverstück</a></h3>
<p>Ein Lied, das nicht vom ursprünglichem Interpreten/Band dargeboten wird.  Es wird also nachgespielt. Daraus abgeleitet: Die Coverband die  ausschließlich Coverstücke spielt.</p>
<p><a name="Crescendo"></a></p>
<h3><a name="Crescendo">Crescendo</a></h3>
<p>An Lautstärke zunehmend.</p>
<p><a name="Crosslink"></a></p>
<h3><a name="Crosslink">Crosslink</a></h3>
<p>Verbindung der einen P.A.-Seite mit der anderen.</p>
<p><a name="Cutaway"></a></p>
<h3><a name="Cutaway">Cutaway</a></h3>
<p><a name="Cutaway"><img src="../lexikon/cutaway.jpg" border="0" alt="Cutaway" width="88" height="80" align="right" /> </a></p>
<p>Als Cutaway wird der Ausschnitt am Korpus bezeichnet, der das Spielen  der hohen Lagen ermöglicht. Er ist bei Western und E-Gitarren sehr  üblich.</p>
<p><a name="dB"></a></p>
<h3><a name="dB">dB</a></h3>
<p>(dezi Bel) logarithmische Maßeinheit für den Schalldruckpegel. (0 dB =  Hörgrenze, ca. 80 dB = Straßenlärm, ca. 135 dB = Schmerzgrenze)</p>
<p><a name="Delay"></a></p>
<h3><a name="Delay">Delay</a></h3>
<p>(engl. Verzögerung) Von einem Effektgerät erzeugte Verzögerung mit dem  Ziel der Raumdefinition o.a. des Verdichtens eines Einzelsignals.</p>
<p><a name="Demoband"></a></p>
<h3><a name="Demoband">Demoband</a></h3>
<p>Wird von Bands verwendet um sich bei einer Plattenfirma oder einem Veranstalter vorzustellen.</p>
<p><a name="dibox"></a></p>
<h3><a name="dibox">DI Box</a></h3>
<p>Elektronische Schaltung zur Symmetrisierung eines asymmetrischen Signal.  Zum Beispiel zum Übertragen eines Gitarrensignals über lange Stecken.  Oft auch mit Pegel- und Potentialausgleich verbunden.</p>
<p><a name="Diminuendo"></a></p>
<h3><a name="Diminuendo">Diminuendo</a></h3>
<p>An Lautstärke abnehmend.</p>
<p><a name="Dimmerpack"></a></p>
<h3><a name="Dimmerpack">Dimmerpack</a></h3>
<p>Verteilt den Strom auf die einzelnen Bühnenlampen und ermöglicht das Ansteuern der Lampen durch einen Lichtmixer. Dimmen heisst, die Helligkeit (Spannung) stufenlos zu steuern.</p>
<p><a name="DMX-Signal"></a></p>
<h3><a name="DMX-Signal">DMX-Signal</a></h3>
<p>(DMX 512) Digitales Steuersignal für Dimmerpacks, Farbwechsler, Scans, Nebelmaschinen, etc. wird vom Lichtmischpult an die externen Geräte via Kabel gesandt.</p>
<p><a name="Dobro"></a></p>
<h3><a name="Dobro">Dobro</a></h3>
<p>Umgangsprachlicher Ausdruck für die sogenannte Resonatorgitarre. Der  Korpus der Resonatorgitarre besteht aus einer Metall-Legierung. Die  Saiten liegen beim Steg auf dem Resonator auf und erzeugt so ein Klang  wie aus einem Lautsprecher. Der Resonator, der in der Gitarre auf einem  Rand aufliegt, ist hauchdünn und federleicht.</p>
<p><a name="Drumfill"></a></p>
<h3><a name="Drumfill">Drumfill</a></h3>
<p>Im Gegensatz zum &#8220;Wedge&#8221; wird der Drum-Monitor &#8220;Drumfill&#8221; genannt und zeichnet sich in der Regel durch eine bessere Basswiedergabe (Kick + Bass sind besonders wichtig im Drummonitoring) als ein Floormonitor aus.</p>
<p><a name="Distortion"></a></p>
<h3><a name="Distortion">Distortion</a></h3>
<p>Disortion bezeichent einen Soundeffekt. Übersetzt heist Disortion  Zerstückelung oder Zerteilung. Der Effeckt klingt auch dementsprechend.  Das Signal wird elektronisch zerhackt und mit Dreiecks oder  Rechecksfrequenzen unterlegt. Eingesetzt wird dieser Sound hauptsächlich  im Metall und Hardrock Bereich.</p>
<p><a name="Einleuchten"></a></p>
<h3><a name="Einleuchten">Einleuchten</a></h3>
<p>Scheinwerfer, etc. in die richtige Position bringen</p>
<p><a name="Fader"></a></p>
<h3><a name="Fader">Fader</a></h3>
<p>Schiebepoti (regelbarer Widerstand) am Ton / Lichtmischpult.</p>
<p><a name="Fanzine"></a></p>
<h3><a name="Fanzine">Fanzine</a></h3>
<p>Ein Magazin von Fans für Fans geschrieben und gedruckt.</p>
<p><a name="Fichtenmoped"></a></p>
<h3><a name="Fichtenmoped">Fichtenmoped</a></h3>
<p>Kettensäge (Warum steht dieser Begriff eigentlich bei uns im <strong>Lexikon</strong> ???)</p>
<p><a name="Floormonitor"></a></p>
<h3><a name="Floormonitor">Floormonitor</a></h3>
<p>Bodenmonitore, auch &#8220;Wedges&#8221; gennannt.</p>
<p><a name="Floors"></a></p>
<h3><a name="Floors">Floors</a></h3>
<p>Bodenmonitore, auch &#8220;Wedges&#8221; gennannt.</p>
<p><a name="FOH"></a></p>
<h3><a name="FOH">FOH</a></h3>
<p>FOH ist die englische Abkürzung für &#8220;front of house&#8221;. Der Front-of-House  Platz ist die Position für das Mischpult / Effekte im Saal, über das  die Abmischung für die Locationbeschallung gemischt wird. Dieser Platz  liegt dann meist hinter oder im Publikum, um das Soundempfinden  desselbigen beurteilen zu können. Daneben oder erhöht dahinter findet  sich meist die Beleuchtertruppe.</p>
<p><a name="Fronttrass"></a></p>
<h3><a name="Fronttrass">Fronttrass</a></h3>
<p>die Traverse, an der die Kannen (= Par 64 Scheinwerfer) und sonstige Leuchtmittel für die Beleuchtung von vorne angebracht sind/werden.</p>
<p><a name="Gaffa"></a></p>
<h3><a name="Gaffa">Gaffa</a></h3>
<p>Stabiles Klebeband (Gaffa-Tape), das schon so manches Problem gelöst hat. Bekannt auch aus der Fernsehserie McGyver.</p>
<p><a name="Gain"></a></p>
<h3><a name="Gain">Gain</a></h3>
<p>Englisch für Verstärkung. Am Gitarren- oder Baßamp ist dieser Regler für  die Lautstärke bzw. die Verstärkervorspannung zuständig. An Mischpulten  kann über den Gainregler die Eingangsverstärkung für den jeweiligen  Kanal eigestellt werden. An Effektgeräten ist er ebenfalls für die  Einstellung von Ein- bzw. Ausgangspegel zuständig.</p>
<p><a name="Gig"></a></p>
<h3><a name="Gig">Gig</a></h3>
<p>Auftritt eines Musikers oder einer Band.</p>
<p><a name="groundlift"></a></p>
<h3><a name="groundlift">Groundlift</a></h3>
<p>Potentialausgleich-Schaltung, um <a href="../lexikon/index.html#Brummschleifen">Brummschleifen</a> zu eliminiern.</p>
<p><a name="Groupie"></a></p>
<h3><a name="Groupie">Groupie</a></h3>
<p>Vornehmlich weiblicher Fan einer Gruppe oder eines Künstlers die ihre  Stars fanatisch anhimmeln. Oft reisen solche Fans den Bands von Konzert  zu Konzert nach und tun &#8220;fast&#8221; alles um ihren Idolen nahe zu kommen.</p>
<p><a name="Hands"></a></p>
<h3><a name="Hands">Hands</a></h3>
<p>Sind Aufbauhelfer. Früher sagte man Roadies, dieser Begriff wird heute nicht mehr verwendet.</p>
<p><a name="Hörschall"></a></p>
<h3><a name="Hörschall">Hörschall</a></h3>
<p>(Audiofrequenzbereich) Der für den Menschen hörbare Frequenzbereich, er liegt zwischen 20 Hz und 20 kHz (20.000 Hz).</p>
<p><a name="Humbucker"></a></p>
<h3><a name="Humbucker">Humbucker</a></h3>
<p>Humbucker ist eine Bezeichnung für einen Abnehmertyp in E-Gitarren (und  auch Bässen). Ein Humbucker besitzt zwei getrennte Spulen die verpolt  verschaltet sind. Dadurch heben sich Störeinflüsse von außen  (Funkstrahlung, Leuchstoffröhren, Energiesparlampen, Bildschirm&#8230;.)  gegenseitig auf und werden ausgelöscht. Der Humbucker hat im Allgemeinen  eine eher schweren, basslastigen Sound, ist aber sehr laut. Deshalb  wird er oft von Rythmusgitarristen bevorzugt.</p>
<p><a name="Hyping"></a></p>
<h3><a name="Hyping">Hyping</a></h3>
<p>Durch Aufkauf eigener CD´s seinen Platz in den Bestsellerlisten verbessern.</p>
<p><a name="Hz"></a></p>
<h3><a name="Hz">Hz</a></h3>
<p>Reziproke Sekunde. Physikalische Einheit für die Frequenz (Hertz).  Wechselt die Amplitude in einer Sekunde genau zweimal die Polarität  (kompletter Amplitudendurchlauf), dann entspricht das einer Frequenz von  1 Hz.</p>
<p><a name="Jam Session"></a></p>
<h3><a name="Jam Session">Jam Session</a></h3>
<p>Improvisiertes Zusammenspiel mehrerer Musiker.Eine Jam Session läßt viel Platz für Spontaneität und Improvisationen. Oft mit vordefinierter Musikrichtung</p>
<p><a name="Jingles"></a></p>
<h3><a name="Jingles">Jingles</a></h3>
<p>Oft in der Werbung anzutreffen. Jingles sind eingängige und kurze Stücke, die einen hohen Wiedererkennungswert haben.</p>
<p><a name="Kannen"></a></p>
<h3><a name="Kannen">Kannen</a></h3>
<p>Bezeichnung für Bühnenbeleuchtung.</p>
<p><a name="Kick"></a></p>
<h3><a name="Kick">Kick</a></h3>
<p>branchenüblicher Ausdruck für die Bassdrum.</p>
<p><a name="Kurbelstative"></a></p>
<h3><a name="Kurbelstative">Kurbelstativ</a></h3>
<p>Stativ, das sich über eine Kurbel hoch- und runterfahren lässt. Auch  Wind-Up genannt. Werden zum Hochfahren von Traversen und  Scheinwerferbars eingesetzt.</p>
<p><a name="Label"></a></p>
<h3><a name="Label">Label</a></h3>
<p>Bezeichnung für eine Plattenfirma.</p>
<p><a name="Lichtmischer"></a></p>
<h3><a name="Lichtmischer">Lichtmischer</a></h3>
<p>Erzeugt durch geschickten Einsatz der Bühnenbeleuchtung eine Stimmung, die zur Musik paßt. Er steht bei Konzerten am <a href="../lexikon/index.html#FOH">FOH-Platz</a>.</p>
<p><a name="Line in"></a></p>
<h3><a name="Line in">Line in</a></h3>
<p>Eingangssignal.</p>
<p><a name="Line out"></a></p>
<h3><a name="Line out">Line out</a></h3>
<p>Ausgangssignal.</p>
<p><a name="Line"></a></p>
<h3><a name="Line">Line</a></h3>
<p>Bezeichnung für einen einzelnen Mischkanal. Spricht man von einem 24/4/2  Mischer, heisst das, das der Mischer 24 Lines, 4 Subgruppen und 2  Masterwege hat.</p>
<p><a name="Linecheck"></a></p>
<h3><a name="Linecheck">Linecheck</a></h3>
<p>die Kontrolle, ob alle Verbindungen zum Mischpult fehlerfrei sind. Bei  einem Linecheck macht sich der Tonmischer über den Klang noch keine Gedanken. Es ist nur wichtig die  Funktionalität der Anlage zu prüfen. Die Klangeinstellung der Lines  erfolgt erst im Soundcheck.</p>
<p><a name="Medley"></a></p>
<h3><a name="Medley">Medley</a></h3>
<p>Zusammensetzen verschiedener musikalischer Teile zu einer Komposition (s.h. auch Potpourri).</p>
<p><a name="Merchandiser"></a></p>
<h3><a name="Merchandiser">Merchandiser</a></h3>
<p>Verkauft auf Konzerten oder per Katalog die Werbeträger einer Band (T-Shirts, Tassen&#8230;). Hierfür erhält er eine Provision.</p>
<p><a name="Merchandising-Artikel"></a></p>
<h3><a name="Merchandising-Artikel">Merchandising-Artikel</a></h3>
<p>Aufkleber, T-Shirts, Poster etc. die den Namen, das Logo oder das Foto  einer Band tragen. Merchandising-Artikel sind somit Werbeträger einer  Band und werden vom Merchandiser verkauft.</p>
<p><a name="Monitoring"></a></p>
<h3><a name="Monitoring">Monitoring</a></h3>
<p>Als Monitoring bezeichnet man die Beschallung der/des Musikers auf der  Bühne. Sie dient dazu, dem Musiker die Klänge der Mitmusiker  zuzuspielen, an denen er sich ausrichtet. Außerdem kann es, vor allem  beim Gesang, sinnvoll sein, das eigene Signal aus dem Monitor zu hören.  Die Instrumente &#8220;monitoren&#8221; sich meist über ihre eigenen Amps.  Traditionell erfolgt das Monitoring über am Boden stehende Lautsprecher,  die über eine oder mehrere Monitoring-Endstufen getrieben werden. Als  Neuerung wird heutzutage auch immer öfter sogenanntes In-Ear-Monitoring  verwendet. Dabei trägt jeder Musiker einen kleinen Funkempfänger mit  sich, der ihm sein Monitorsignal per Kopfhörer einspielt.<br />
Gesteuert werden beide Methoden entweder über die Monitor-Kanäle des  Hauptmischpults oder über ein getrenntes Monitorpult mit extra  Monitormischer.</p>
<p><a name="Multicore"></a></p>
<h3><a name="Multicore">Multicore</a></h3>
<p>Langes mehradriges Kabel, das die Audiosignale von den Mikrofonen und  den Instrumenten zum Mischerplatz (FOH) bringt, und wieder zurück zu den Endstufen für die PA und Monitoranlage.  Wir in großen Produktionen neuerdings häufig durch Digitalübertragung  der Stagesignale ersetzt.</p>
<p><a name="OLGA"></a></p>
<h3><a name="OLGA">OLGA</a></h3>
<p>Abkürzung für &#8220;Online Guitar Archive&#8221;. OLGA Ist eine Sammlung von  Dateien die von vielen Musikern über verschiedenen Newsgruppen geposted  wurden. Sie enthalten Tabulaturen, Akkordbeschreibungen und Texte von vielen tausend  verschiedenen Songs. Die Informationen in den Dateien stammen wie schon  gesagt nicht von dem Author des entsprechenden Stücks, sondern wurden  von Musikern in der ganzen Welt &#8220;herausehört&#8221; und niedergeschrieben.</p>
<p><a name="Outro"></a></p>
<h3><a name="Outro">Outro</a></h3>
<p>Instrumentales Ende eines Liedes</p>
<p><a name="Overdrive"></a></p>
<h3><a name="Overdrive">Overdrive</a></h3>
<p>Overdrive heisst übersetzt Übersteuern/Übersteuerung. Das bedeutet das  Eingangssignal eines Verstärkers wird über den vorgesehene Pegelbereich  angehoben. Dadurch wird der obere Teil der Signakurve abgeschnitten. Es  kommt dadurch zu einem &#8220;schmutzigen&#8221; und vollen Sound. Diese Eigenart  wir von vielen Gitarristen sehr gern genutzt. Es gibt auch  Bodeneffektgeräte um diesen Sound zu erzielen.</p>
<p><a name="PA"></a></p>
<h3><a name="PA">PA</a></h3>
<p>PA ist die englische Abkürzung für &#8220;public address&#8221;, also ans Publikum   gerichtet. Gemeint sind damit die  Lautsprecher, die das Publikum  beschallen, inklusive den Endstufen, und den Mischpulten. Meist werden  bei kleineren Anlagen auch die <a href="../lexikon/index.html#Monitoring">Monitore</a>,<a href="../lexikon/index.html#Mikrofone">Mikrofone</a> und Stative dazugerechnet.</p>
<p><a name="Pan"></a></p>
<h3><a name="Pan">Pan</a></h3>
<p>(Balance- oder Panoramaregeler.) Regelt das Lautstärkeverhältnis von rechtem und linken Kanal.</p>
<p><a name="PAR 36"></a></p>
<h3><a name="PAR 36">PAR 36</a></h3>
<p>kleiner Bühnenstrahler</p>
<p><a name="PAR 56"></a></p>
<h3><a name="PAR 56">PAR 56</a></h3>
<p>Bühnenstrahler</p>
<p><a name="PAR 64"></a></p>
<h3><a name="PAR 64">PAR 64</a></h3>
<p>großer Bühnenstrahler</p>
<p><a name="Phantomspeisung"></a></p>
<h3><a name="Phantomspeisung">Phantomspeisung</a></h3>
<p>Die Versorgung eines Kondensatormikrofones mit Spannung in der Regel 48  Volt (P 48), bei den meisten Pulten Standart. Die Versorgung erfolgt direkt über das Mikrokabel, die  Spannung wird einfach als Gleichspannung auf den Signalweg mit  aufgelegt. Vorsicht, kann Geräte zerstören, die das nicht vertragen.</p>
<p><a name="Plagiat"></a></p>
<h3><a name="Plagiat">Plagiat</a></h3>
<p>Wenn ein fremdes Stück als eigene Komposition ausgegeben wird.</p>
<p><a name="Plektron"></a></p>
<h3><a name="Plektron">Plektron oder Plektrum</a></h3>
<p>Plättchen zum Anschlagen von Gitarrenseiten. Meist aus Kunststoff. In verschiedenen Größen, Materialien und Härten erhältlich.</p>
<p><a name="Polyphon"></a></p>
<h3><a name="Polyphon">Polyphon</a></h3>
<p>Mehrstimmig.</p>
<p><a name="Pre-Amp"></a></p>
<h3><a name="Pre-Amp">Pre-Amp</a></h3>
<p>Pre-Amp heißt übersetzt Vorverstärker. Ein Vorverstärker ist in fast  jedem Amp integriert. Der Gesamtverstärker ist also in einen Vor- und in  einen Endverstärkerkreis aufgeteilt. Oft werden hier auch verschiedene  Verstärkertypen (also Röhren- oder Transistorverstärkerschaltungen)  verwendet. Vereinfacht kann man sagen das der Pre-Amp für die  Soundmodulation zuständig ist und der Endverstärker den Lärm macht. Bei  Piezo-Abnehmern in Westerngitarren ist ein Vorverstärker z.B.  unerlässlich da der Reinsound eines Piezokristalls viel zu höhenlastig  ist.</p>
<p><a name="Pre-Heat"></a></p>
<h3><a name="Pre-Heat">Pre-Heat</a></h3>
<p>Vorglühung der Strahler in einer Lichtanlage. Erhöht die Lebensdauer des  Leuchtmittels (Birnen), da der Glühfaden nicht voll auskühlen kann. Die  Birne wird so immer bei einer günstigen Betriebstemperatur gehalten.</p>
<p><a name="Producer"></a></p>
<h3><a name="Producer">Producer</a></h3>
<p>Der Producer (z. d. Produzent) ist der Auftrag- bzw. Geldgeber eines  künstelrischen Projekts (CD, Video, Show&#8230;). In dieser Rolle hat er  natürlich immer auch einen gewissen Einfluß auf die Inhaltliche  Gestaltung. Große Teile des finanziellen Gewinns fließen natürlich in  seine Tasche. Nur der Tod ist umsonst und der kostet das Leben <img src='http://www.griffbrett.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p><a name="PU"></a></p>
<h3><a name="PU">PU &#8211; Pick Up</a></h3>
<p>Als PU (Kürzel für Pick Up) bezeichnet man den Teil eines elektrischen  Instruments das den Ton aufnimmt und in ein elektrisches Signal  umwandelt. Bei der E-Gitarre ist das meist ein Elektromagnetisches  Bauteil das die Seitenschwingung der Stahlseiten umwandelt. Mehr auf der  <a href="../technik/elektrik/index.html">Elektrik</a> Page.</p>
<p><a name="Pyrotechnik"></a></p>
<h3><a name="Pyrotechnik">Pyrotechnik</a></h3>
<p>Alles was qualmt und blitzt (Silberregen, Blitze, Flammen, Glitterwerfer etc.). Müssen meist zwei Wochen vor der Veranstaltung bei der zuständigen Behörde angemeldet werden.</p>
<p><a name="RAMP"></a></p>
<h3><a name="RAMP">RAMP</a></h3>
<p>Intro in der Moderatorensprache (Instrumentales Stück bis der Interpret beginnt zu singen/rappen)</p>
<p><a name="Repetition"></a></p>
<h3><a name="Repetition">Repetition</a></h3>
<p>Wiederholung.</p>
<p><a name="Revival"></a></p>
<h3><a name="Revival">Revival</a></h3>
<p>Wiederbelebung / Wiedererscheinen eines älteren Musikstils / Stars</p>
<p><a name="Rider"></a></p>
<h3><a name="Rider">Rider</a></h3>
<p>Der Rider (technical Rider) vermittelt der Beschallungsfirma oder  Tourcompany bzw. deren Technikern, wieviele Kanäle am Mischpult belegt  werden, welche Mikrofone gewünscht sind etc.</p>
<p><a name="Riff"></a></p>
<h3><a name="Riff">Riff</a></h3>
<p>Eine melodische Figur, die von einem Instrument ohne Abänderung wiederholt wird (kann über mehrere Takte gehen).</p>
<p><a name="RIGGS"></a></p>
<h3><a name="RIGGS">RIGGS</a></h3>
<p>Traversenkonstruktionen, manchmal in schwindelerregender Höhe, um die  Kannen in die richtige Position zu bringen. Die Hands die diese  Traversen beklettern werden RIGGER (Ausbildung nötig) genannt.</p>
<p><a name="Ritardando"></a></p>
<h3><a name="Ritardando">Ritardando</a></h3>
<p>Aus einem Stück das Tempo nehmen, also langsamer werden.</p>
<p><a name="Roadie"></a></p>
<h3><a name="Roadie">Roadie</a></h3>
<p>(heute werden sie Hands genannt!) Sie haben die Aufgabe, die Technik  auf- und abzubauen, Instrumente zu stimmen, und den LKW zu fahren. Es  gibt auch Spezialisten unter ihnen wie Gitarrenroadies, Drumroadies,  Lichtroadies etc..</p>
<p><a name="Schukos"></a></p>
<h3><a name="Schukos">Schukos</a></h3>
<p>Schutzkontaktstecker / Kupplung. Ganz normale Haushaltsstecker (sollten im Bühneneisatz jedoch zumindest feutichkeitsgeschützt  und mit robusten Gummileitungen versehen sein).</p>
<p><a name="Slide"></a></p>
<h3><a name="Slide">Slide</a></h3>
<p>&#8220;Slide&#8221; kommt aus dem Englischen und heisst gleiten. Im  Gitarristen-Sprachgebrauch ist damit ein Röhrchen aus Glas oder Metall  gemeint, das man sich über einen Finger der linken Hand schiebt. Anstatt  einen Akkord zu greifen, wird mit dem Slide die Tonhöhe verändert.  Früher verwendeten wohl arme Musiker einen abgeschlagenen Flaschenhals,  was zu dem Namen &#8220;Bottleneck&#8221; führte. Es gibt die verschiedensten  Spieltechniken, um mit so einem Ding etwas vernüftiges zu erzeugen.</p>
<p><a name="Soundcheck"></a></p>
<h3><a name="Soundcheck">Soundcheck</a></h3>
<p>Das Einstellen der P.A. auf den Raum, sowie ein Klangtest der Instrumente. Bei einem Soundcheck achtet jeder Musiker darauf, deß er sich und seine Kollegen gut hört (Monitoranlage). Der Mischer stellt die P.A. auf die Klanganforderungen des Konzertraumes ein.</p>
<p><a name="SPL"></a></p>
<h3><a name="SPL">SPL</a></h3>
<p>Sound Pressure Level = Schalldruckpegel.</p>
<p><a name="Stack"></a></p>
<h3><a name="Stack">Stack</a></h3>
<p>Turm aus mehreren Lautsprechen.</p>
<p><a name="Stagehands"></a></p>
<h3><a name="Stagehands">Stagehands</a></h3>
<p>Packhelfer am Spielort, die das Equipment aus- und einladen. Sie dienen der Entlastung der Hands und um Zeit zu sparen.</p>
<p><a name="Switcherpack"></a></p>
<h3><a name="Switcherpack">Switcherpack</a></h3>
<p>Bühnenstromversorgung, nicht dimmbar.</p>
<p><a name="Tabulatur"></a></p>
<h3><a name="Tabulatur">Tabulatur</a></h3>
<p>(auch Tab genannt) Notationsart für Gitarre, bei der die einzelnen Saiten, die Bünde und evtl. der zu benutzende Finger dargestellt werden (z.B.: 1.&#8212;-5&#8212;&#8211;, auf der 1. Saite im 5. Bund). Die einzelnen Saiten werden untereinander gezeigt.</p>
<p><a name="Tischhupe"></a></p>
<h3><a name="Tischhupe">Tischhupe</a></h3>
<p>umgangssprachliche Bezeichnung für ein Keyboard.</p>
<p><a name="Tonmischer"></a></p>
<h3><a name="Tonmischer">Tonmischer</a></h3>
<p>Ist bei einem Konzerten für den Sound verantwortlich. Er steht am  FOH-Platz am Tonmischpult und regelt den Klang der P.A. und evtl. noch  das Monitoring.</p>
<p><a name="Traverse"></a></p>
<h3><a name="Traverse">Traverse</a></h3>
<p>Aluminium- oder Stahkonstruktion an der verschiedenes aufgehangen oder  aufgebaut werden kann (man unterscheidet zwischen Dreiecks- und 4 Punkt-  Traversen).</p>
<p><a name="Tretmiene"></a></p>
<h3><a name="Tretmiene">Tretmine</a></h3>
<p>Bodeneffektgerät von Gitarristen und Basssisten.</p>
<p><a name="Tremolo"></a></p>
<h3><a name="Tremolo">Tremolo</a></h3>
<p>Als Tremolo wir genau genommen ein Schwingen der Lautstärke bezeichnet.  Es hat sich jedoch in der Gitarrensprache so eingebürgert, damit die  schwingend aufgehängte Brücke zu bezeichnen, die ja zweifellos die  Tonhöhe und nicht die Lautstärke bei Betätigung verändert. Als  verschiedene Syteme wären das Fender Tremolo, das Floyd-Rose-Tremolo.</p>
<p><a name="Verfolger"></a></p>
<h3><a name="Verfolger">Verfolger (Spot)</a></h3>
<p>Scheinwerfer, der von einer Person bedient wird und auf einen Künstler  gerichtet ist. Der Künstler wird bei Bewegungen auf der Bühne vom  Lichtkegel verfolgt. Auch Spot genannt.</p>
<p><a name="Vintage"></a></p>
<h3><a name="Vintage">Vintage</a></h3>
<p>Wörtlich übersetzt heißt Vintage Weinernte. Es ist umgangssprachlich  auch ein Begriff für einen &#8220;guten Jahrgang&#8221;. So ist es auch bei  Gitarren. Als Vintage Gitarren werden Gitarren bezeichnet, die bereits  ein beträchtliches Alter erreicht haben aber trozdem, oder gerade  deswegen, gut bespielbar sind und gut klingen. Die Auslegung, was nun  Vinatge ist und was nicht, ist allerdings etwas schwammig.</p>
<p><a name="Wedges"></a></p>
<h3><a name="Wedges">Wedges</a></h3>
<p>Bodenmonitore, auch &#8220;Floors&#8221; gennannt (Im Gegensatz zum &#8220;Wedge&#8221; wird der drum-monitor &#8220;drumfill&#8221; genannt).</p>
<p><a name="Wind up"></a></p>
<h3><a name="Wind up">Wind up</a></h3>
<p>(Kurbelstativ) lassen sich über eine Kurbel hoch- und runterfahren. Werden zum Hochfahren von Traversen und Scheinwerferbars eingesetzt.</p>
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		<title>Fender</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 22:47:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AndyGee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Fender Gitarren schufen Musikgeschichte. Leo Fender, Gründer der Firma Fender, geboren 1909 in Anaheim, California, entwickelte 1948 die erste Solid-Body E-Gitarre die in Massenproduktion ging...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- google_ad_section_start --><p><a href="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/broadcaster.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-216" title="broadcaster" src="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/broadcaster.jpg" alt="" width="180" height="252" /></a>Fender Gitarren schufen Musikgeschichte. Leo Fender, Gründer der Firma Fender, geboren 1909 in Anaheim, California, entwickelte 1948 die erste Solid-Body E-Gitarre die in Massenproduktion ging &#8211; Die Fender Broadcaster. Die Gitarre wurde 2 Jahre später aufgrund einer Markenrechtsverletzung in Telecaster® umbenannt und ist noch heute ein beliebtes Instrument bei den Musikern in aller Welt. Musiker wie Jimmy Bryant, Buck Owens, Keith Richards und Bruce Springsteen machten sie zu einem Klassiker.</p>
<p>Leo Fender war Radioelektroniker und bekam von seinen Kunden immer öfter Tonabnehmer für Gitarren zur Reparatur in seinen Laden. Die Abnehmer waren mehr oder weniger Geräte die die Schwingung der Gitarre an sich aufnahmen. Die Probleme, die seine Kunden damit hatten, brachten ihn auf die Idee, einen neuartigen Abnehmer zu entwickeln, der robuster und leistungsfähiger war als die bisherigen. Er entwickelte den ersten Fender Singlecoil PU für den er das Patent bekam.</p>
<p>In der selben Zeitspanne entwickelte Fender den Precision Bass®. Der erste Bass mit elektrischen Abnehmern brachte den Bassisten neue Möglichkeiten. Die Rolle des Basses in der Band änderte sich. Weg vom unauffälligen Hintergrundinstrument, hin zur aktiven Teilnahme an der Gestaltung des Sounds. Der Soul Sound von Motown und Stax währe ohne den &#8220;Fender Bass&#8221; wohl nicht entstanden.</p>
<div id="attachment_215" class="wp-caption alignright" style="width: 104px"><a href="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/startocaster.jpg"><img class="size-full wp-image-215" title="Fender Stratocaster. Seriennummer 0100, also wohl eine der ersten die verkauft wurde" src="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/startocaster.jpg" alt="" width="94" height="252" /></a><p class="wp-caption-text">Fender Stratocaster. Seriennummer 0100, also wohl eine der ersten die verkauft wurde</p></div>
<p>Nach ein paar Jahren, genaugenommen 1954, brachte Fender seine nächste Gitarre auf den Markt: Die Fender Stratocaster. Dieses Instrument ist wohl eines der Dinge, die die Musikgeschichte am meisten beeinflusst haben. Mit ihrem revolutionären Tremolosystem war sie ein echter Fortschritt auf dem Musikmarkt. Sie wird heute noch fast unverändert in den verschiedensten Lackierungen, Ausstattungen und auch Preislagen verkauft. Sie ist die meistkopierte Gitarre der Welt. Legenden wie Buddy Holly, Jimi Hendrix, Buddy Guy, Eric Clapton, Bonnie Raitt und viele viele andere waren von dieser Gitarre besonders angetan.</p>
<p>1957 entwickelte Leo Fender als Erster einen Gittaren-Verstärker mit Tone-Reglern für die Höhen, Mitten und Bässe. Ab diesem Zeitpunkt kam dem Verstärker die Rolle zu, die er heute für Musiker hat. Die Einstellung des Verstärkers hatte plötzlich deutlichen Einfluss auf den Sound der Musik.</p>
<p>1965 verkaufte Leo Fender seine Firma aufgrund seines schlechten Gesundheitszustandes an CBS. Diese entschied 1985 wiederum, sich von allen Geschäftsteilen die nichts mit Radio oder Fernsehausstrahlung zu tun hatten, zu trennen. Ein Gruppe von Mitarbeitern und Investoren, geleitet von William Schultz, kaufte den Firmenteil zurück. Die Firma war nun in Besitz einer handvoll motivierter Menschen, die Ihr Leben der Musik gewidmet hatten. Sie erhielten jedoch nur den Markennamen und die Patentrechte der Fender Produkte. Eine neue Fabrikationsstätte in Cornona, California wurde aufgebaut. Sie hatte am Anfang nur 80 Mitarbeiter und produzierte ca. 12 Instrumente am Tag. Die Hauptprodukte waren die Stratocaster und die Telecaster sowie der Precision Bass.</p>
<p>Heute hat die Firma in Corona 800 Mitarbeiter und produziert 350 Instrumente am Tag. Fender Fabrik in Corona, CalifornienAuch Amps und andere Elektronik, sowie Pickups werden dort hergestellt. Die Produktionsstätte entspricht neusten technischen Standards und übererfüllt alle Umweltansprüche. In der Firma herrscht ein konstantes Klima, das perfekt für die Produktion von Gitarren abgestimmt ist. Eigene Lackier- und Trockenhallenhallen sorgen für höchste Qualität. Die Frima Fender ist Heute eines der größten, weltweit operierenden Unternehmen in der Musikequipmentbranche.</p>
<p><a href="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/fabrik.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-217" title="fabrik" src="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/fabrik.jpg" alt="" width="504" height="110" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Pflege, Aufbewahrung und Tuning</title>
		<link>http://www.griffbrett.de/2011/01/pflege-aufbewahrung-und-tuning/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 21:47:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AndyGee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Gitarre ist in vieler Hinsicht einer Frau ähnlich&#8230; Wenn Ihr sie liebt und pflegt, ihr ein schönes Zuhause gebt, wird sie immer lieblich für...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- google_ad_section_start --><p style="text-align: center;">Eine Gitarre ist in vieler Hinsicht einer Frau ähnlich&#8230;</p>
<p>Wenn Ihr sie liebt und pflegt, ihr ein schönes Zuhause gebt, wird sie  immer lieblich für Euch singen. Behandelt Ihr sie schlecht, schreit sie  nur noch und es scheppert. Oder sie verlässt Euch gar ganz&#8230;.<a href="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/2011-01-10-DSC_3744.jpg"><img class="size-full wp-image-208 aligncenter" title="2011-01-10-DSC_3744" src="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/2011-01-10-DSC_3744.jpg" alt="" width="640" height="427" /></a></p>
<p>Gottseidank gibt es bei Gitarren eindeutige Regeln, wie man sie behandeln muss, damit sie sich wohlfühlen <img src='http://www.griffbrett.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<h2><a name="aufbewahrung">Aufbewahrung</a></h2>
<p>Grundsätzlich gibt es einige Dinge, die Gitarren nicht gut bekommen:</p>
<ul type="disc">
<li>Temperaturschwankungen</li>
<li>Zu hohe oder zu niedrige Luftfeuchtigkeit</li>
<li>Ständige mechanische Belastung</li>
<li>starke Sonneneinstrahlung</li>
</ul>
<p>Um diese Einflüsse zu vermeiden, ist der ideale Aufbewahrungsort für  eine Gitarre ein guter Koffer in stehender Lage. Wenn Ihr euch das nicht  leisten könnt oder die Gitarre optische Akzente in Eurer Wohnung setzen  soll, stellt sie in einen guten Ständer oder hängt sie an einer  Kopfhalterung auf (wie oft in Geschäften). Für Akustikgitarren gibt es  auch spezielle Luftbefeuchter, die man in die Gitarre einhängt. Die ideale Luftfeuchtigkeit für Gitarren liegt zwischen 45 und 55  Prozent relativer Luftfeuchtigkeit.</p>
<p>Ständige Sonneneinstrahlung setzt dem Lack zu und bleicht ihn aus. Manche Leute finden das cool, manche nicht.</p>
<p>Man sollte die Gitarre nie länger mit dem Kopf oder Hals irgendwo  anlehnen, weil sie sich sonst verzieht. Wie man sowas wieder nachstellt,  steht weiter <a href="../technik/pflege/index.html#halsneigung">unten</a>.</p>
<h2><a name="pflege">Pflege</a></h2>
<p>Gitarren sind, wie oben schon gesagt, empfindlich. Dementsprechend  vorsichtig sollte man bei der Pflege sein. Von scharfen Mitteln oder gar  Waschbenzin ist generell abzuraten, da es den Lack angreift. Es gibt am  Markt viele verschiedene Mittelchen für die Reinigung und Pflege von  Gitarren. Lasst Euch am besten vom Gitarrenhändler Eures Vertrauens  beraten.</p>
<p>Vor allem das Griffbrett benötigt öfters mal einen Waschgang, da sich  hier Hautabrieb, Handschweiß und Oxydat der Seiten zu einem hartnäckigen  Belag vereinen. Ich verwende einfach warmes Wasser mit einem Tröpfchen  Spülmittel. Einen festen, fusselfreien Lappen ein wenig darin ein tunken  und rubbeln, rubbeln, rubbeln. Das Griffbrett dann schnellstmöglich  wieder trocken reiben. Für unlackierte Griffbretter empfiehlt sich  anschließend das Einreiben mit speziellem Griffbrettöl. Ich werde  demnächst mal ein paar Produkte testen und dann eine Empfehlung abgeben.</p>
<p>Den Rest der Gitarre sollte man am besten trocken reinigen, oder mit  speziellen Reinigungsmitteln, die den Lack nicht angreifen. Wenn, dann  am besten an der Rückseite testen, ob sich auch nichts verfärbt.</p>
<p>Die Mechaniken und das Vibrato (im Volksmund oft Tremolo) benötigen  unter Umständen ab und an ein Tröpfchen Feinmechaniköl. Bei E-Gitarren  sammelt sich an den Pickups oft Metallstaub an, der von den Saiten  stammt. Dieser hält sich da, weil die PU&#8217;s ja magnetisch sind. Am besten  mit eine Pinsel weg pinseln oder Mamas Staubsauger verwenden :-O.  Pressluft hingegen kann zu mikroskopischen Kratzern führen, wenn kleine  harte Staubpartikel unter hohem Druck den Lack entlang fetzen.</p>
<h2><a name="tuning">Tuning</a></h2>
<p>Ja, so eine Gitarre ist oft verstimmt und man fragt sich worüber  (kleiner Scherz am Rande). Das Stimmen einer Gitarre ist eine Kunst für  sich, aber man kann es lernen und üben.</p>
<p>Die Saiten einer Gitarre haben eine bestimmte Spannung, eine bestimmte  Dicke und eine bestimmte Länge, auf der sie frei schwingen. Diese drei  Faktoren bestimmen, bei welcher Frequenz die Schwingung stattfindet. Die  Frequenz wird von uns als Tonhöhe wahrgenommen. Nebenbei erwähnt: Das  menschliche Ohr nimmt Frequenzen im ungefähren Bereich von 20 bis 20.000  Hertz wahr. Alles darunter spüren wir nur als Vibrationen (wenn laut  genug), alles darüber nehmen z.B. Hunde und Insekten aber auch andere  Tiere wahr. Unsere Tonleiter hat nun folgende Frequenzen:</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="3">
<tbody>
<tr>
<td width="300">A</td>
<td width="100">440 Hz</td>
</tr>
<tr>
<td>B (A# o. Hb)</td>
<td>466 Hz</td>
</tr>
<tr>
<td>H</td>
<td>499 Hz</td>
</tr>
<tr>
<td>C</td>
<td>523 Hz</td>
</tr>
<tr>
<td>C#</td>
<td>554 Hz</td>
</tr>
<tr>
<td>D</td>
<td>587 Hz</td>
</tr>
<tr>
<td>D#</td>
<td>622 Hz</td>
</tr>
<tr>
<td>E</td>
<td>659 Hz</td>
</tr>
<tr>
<td>F</td>
<td>698 Hz</td>
</tr>
<tr>
<td>F#</td>
<td>739 Hz</td>
</tr>
<tr>
<td>G</td>
<td>784 Hz</td>
</tr>
<tr>
<td>G#</td>
<td>830 Hz</td>
</tr>
<tr>
<td>A&#8217;</td>
<td>880 Hz</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
<td>Wie an den beiden As zu sehen ist, verdoppelt sich die Frequenz pro Oktave. Das Verhältnis der Töne in einer Oktave beträgt 2<sup>1/12</sup>.  Praktischerweise ist das auch das Verhältnis zwischen einem Bund und  dem nächsten auf der Gitarre. Nun müssen wir uns noch Töne raus suchen,  nach denen wir unsere Saiten stimmen. Nun gibt es eine Auswahl  (Stimmung), die sehr beliebt ist und sich bewährt hat. Von der tiefsten  zur höchsten Saite:</p>
<div><strong>E A D G h e </strong></div>
<p>Einfach zu merken für Anfänger mit dem Satz: <strong>E</strong>in <strong>A</strong>nfänger <strong>d</strong>er <strong>G</strong>itarre <strong>h</strong>at <strong>E</strong>rfolg.<br />
Und wie bekommen wir es nun hin, dass die Saiten genau mit der Frequenz schwingen, mit der sie sollen ?</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a href="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/tuca20.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-202" title="tuca20" src="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/tuca20.jpg" alt="" width="170" height="100" /></a>Nun &#8212; dafür gibt es verschiedenen Möglichkeiten. Man kann ein elektronisches Stimmgerät benutzen. Dieses Gerät kann die Frequenz des Tons mit einem Mikrofon oder direkt an die <strong>E-Gitarre</strong> angeschlossen bestimmen. Es zeigt dann an, ob die Saite richtig  gestimmt ist oder nicht. Diese Methode ist zwar schnell und praktisch,  man schult aber sein Gehör nicht besonders gut. Außerdem gibt es Leute,  die meinen, eine elektronisch gestimmte Gitarre klingt nicht 100%  harmonisch. Auch ich zähle zu diesem Personenkreis. Also versuchen wir  es mal anders:</p>
<p>Man nehme eine Stimmgabel oder das Instrument eines anderen Musikers,  mit dem man zusammen spielen will, und lasse ein A erklingen (Eine  A-Stimmgabel schlägt man dazu aufs Knie und hält sie ans Ohr oder die <strong>Brücke</strong> einer Akustikgitarre). Nun dreht man solange am Wirbel (Das sind die  Dinger oben am Kopf der Gitarre) der A-Saite, bis man denkt, sie  schwingt nun auf gleicher Tonhöhe wie der Referenzton. Gedreht wird  gegen den Uhrzeigersinn, um einen höheren Ton zu bekommen; andersherum, um  eine tieferen zu kriegen. Wenn das nicht so funktioniert, sondern  andersherum, ist die Gitarre kaputt und man kann sie wegschmeißen. Nein,  natürlich nicht! Dann sind die Saiten verkehrt herum aufgewickelt. Wie  man das richtig macht, steht <a title="Saitenwechsel" href="http://www.griffbrett.de/2011/01/saitenwechsel-leicht-gemacht/" target="_self">hier</a>.</p>
<p>Wenn unsere A-Saite nun richtig schwingt, brauchen wir einen Referenzton  für die D-Saite. Wir könnten wieder unseren Kumpel mit dem Flügel  fragen, aber der hat ja nicht immer Zeit. Mal kucken&#8230; Das D ist 5  Halbtöne vom A entfernt, und zwar nach oben. Wenn wir also die A-Saite  im 5. Bund greifen und an zupfen, erklingt ein D. Dann drehst Du wieder  solange am Wirbel der D-Saite, bis sie wie das D von der A-Saite klingt.  Praktisch, oder? Und nun zum G.</p>
<p>So ein Glück, wieder 5 Halbtöne höher&#8230; (ist das der Grund, warum diese  Stimmung so beliebt ist ?). Also nun die D-Saite wieder im 5. Bund  greifen und am Wirbel der G-Saite drehen. Schon sind wir bei der h-Saite  und schon haut das nicht mehr hin.</p>
<p>Das h ist nur <strong>4</strong> Halbtöne vom G entfernt. Naja macht ja nix, dann greifen wir halt im <strong>4.</strong> Bund. Zur e-Saite passt wieder alles, 5 Halbtöne Abstand vom h, 5. Bund  der h-Saite. Nun fehlt uns nur noch die tiefe E-Saite. Die können wir  nach der hohen E-Saite stimmen. Nur eben eine Oktave tiefer.</p>
<p>Es gibt noch 100 andere Arten, eine Gitarre zu stimmen, diese ist meines  Erachtens aber die einfachste für Anfänger. Man kann auch direkt mit  der tiefen E-Saite anfangen und diese dann auch im 5. Bund greifen um  aufs A zu kommen. Geschmackssache <img src='http://www.griffbrett.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Bei 12-saitigen Westerngitarren werden die Zusatzsaiten der h und e  Saite auf den gleichen Ton wie die Grundsaiten gestimmt. Alle anderen  Zusatzsaiten werden genau eine Oktave höher wie die Grundsaite gestimmt.</p>
<h2><a name="saitenlage">Saitenlage</a></h2>
<p>Als Saitenlage bezeichnet man den Abstand zwischen Saiten und  Griffbrett. Die richtige Einstellung der Saitenlage ist sehr wichtig für  die Bespielbarkeit einer Gitarre. Ist sie zu niedrig, scheppern die  Saiten auf den Bünden, ist sie zu hoch, braucht man viel Kraft, um die  Saiten aufs Griffbrett zu drücken.Im  Extremfall werden die Saiten sogar beim Herunter drücken soweit gedehnt,  dass sich die Tonhöhe hörbar ändert. Gemessen wird die Saitenlage  zwischen dem 12. Bund und der Saite. Einen Richtwert für die Saitenlage  gibt es eigentlich nicht. Sie hängt voll und ganz von Deinen Ansprüchen  und Deiner Spielweise ab. 2mm sollte man aber möglichst nicht  überschreiten. Um so niedriger die Saitenlage, um so einfacher und  schneller lässt sich die Gitarre spielen.<br />
Die Saitenlage hängt von der Sattel- und der Brückenhöhe ab. <a href="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/bridge_1.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-203" title="bridge_1" src="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/bridge_1.jpg" alt="" width="95" height="90" /></a>Bei  E-Gitarren kann man die Brückenhöhe meist über Einstellschrauben  regulieren. Entweder man kann, bei Gitarren mit sogenannter <a href="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/tuneomatic.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-201" title="tuneomatic" src="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/tuneomatic.jpg" alt="" width="21" height="96" /></a>Tune-O-Matic  Bridge, die ganze <strong>Brücke</strong> über zwei Schrauben in der Höhe verstellen oder es gibt für jede Saite einen eigenen Reiter an der <strong>Brücke</strong>,  der über zwei Madenschrauben in der Höhe verstellbar ist. Am besten mit  einer hohen Saitenlage anfangen und dann schrittweise runter gehen, bis  Ihr denkt, es ist gut. Dabei die Gitarre oft nach stimmen. Die hohen  Saiten können eine tiefere Saitenlage haben als die tiefen, da sie ja  nicht so stark schwingen.<br />
Bei Akustikgitarren ist die Sache nicht so einfach. Wenn die Saitenlage  zu hoch ist, kann man die Brückeneinlage von unten abfeilen. Dazu muß  sie aus der <strong>Brücke</strong> entfernt werden. Diese Arbeit sollte man besser eine Fachmann überlassen.</p>
<h2><a name="intonation">Intonation</a></h2>
<p>Die Intonation einer Gitarre ist wichtig für den sauberen Klang. Sie ist  das Verhältnis zwischen Skalenlänge (also die Gesamtlänge der frei  schwingenden Saite) und der Halslänge. Im deutschen Sprachgebrauch wird  das oft auch als Bundreinheit bezeichnet. Am einfachsten kann man sich  die ganze Sache so vorstellen: Der 12. Bund ist genau die Mitte der  Skalenlänge. Schlängt man also die leere E-Saite an und danach die  E-Saite am 12. Bund, schwingt die Saite genau auf halber Länge, also mit  doppelter Frequenz. Ist das nicht der Fall, dann ist die Intonation  nicht sauber, die Gitarre nicht bundrein. Am besten lässt sich das mit  einem Stimmgerät überprüfen.<br />
Bei E-Gitarren lässt sich die Intonation mit den Brückenreitern <strong>einstellen</strong>. Geht für jede Saite folgendermaßen vor:</p>
<ul type="disc">
<li>Zuerst wird die Saite mit einem Stimmgerät möglichst exakt gestimmt.</li>
<li>Wenn die Leersaite genau richtig schwingt, greift man die Saite mit  wenig Druck im 12. Bund und überprüft wieder mit dem Stimmgerät die  Schwingung.</li>
<li>Schwingt der Ton im 12. Bund zu hoch, muss die Skalenlänge  verlängert werden, der Reiter wird also nach hinten (weg vom Hals)  verschoben. Dazu dreht man an der Schraube, auf der der Reiter sitzt.  Danach beginnt man die Prozedur von neuem, also wieder die Leersaite  stimmen usw.</li>
<li>Ist der Ton im 12. Bund zu niedrig, muss man den Reiter nach vorn (Richtung Hals) verschieben.</li>
</ul>
<p>Diese Prozedur wird mit jeder Saite einzeln durchgeführt. Das <strong>Einstellen</strong> der Intonation wird immer dann nötig, wenn man die Saitenstärke wechselt oder die Halsneigung nachstellt.</p>
<h3><a name="halsneigung">Halsneigung</a></h3>
<p><a href="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/trussrod1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-204" title="trussrod1" src="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/trussrod1.jpg" alt="" width="130" height="149" /></a>Die  Neigung bzw. Krümmung des Halses muß ab und an nachgestellt werden. Ein  reiner Holzhals kann der Saitenspannung von ca 50-60 kg nicht ewig  standhalten. Er verzieht sich irgendwann nach vorne. Deshalb erfand Ted  McLiugh, Angestellter von Gibson, 1921 den Trussrod. Das ist ein  Stahlgestänge im Hals, mit dem sich die Neigung <strong>einstellen</strong> lässt. Der Trussrod spannt den Hals gegen die Saitenkraft und stellt so eine zusätzliche Gegenkraft dar. <a href="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/trussrod.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-205" title="trussrod" src="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/trussrod.jpg" alt="" width="164" height="136" /></a>Mit  Spannung sollte die Saite, wenn man auf den ersten und letzten Bund des  Griffbretts aufdrückt, am 7. Bund ca. 1 mm Luft haben. Dies garantiert  eine optimale Schwingung ohne lästiges Scheppern. Sollte die Saite mehr  Abstand haben, muss man die Trussrodmutter mit viel Gefühl (immer nur  Vierteldrehungen) etwas anziehen. Sollte der Hals zu gerade sein, muss  man die Mutter etwas lockern. Anziehen geschieht im Uhrzeigersinn,  Lockern gegen den Uhrzeigersinn. Das Holz braucht einige Zeit, um sich  auf die neuen Spannungsverhältnisse einzustellen. Dreht, wie schon  gesagt, immer nur eine Vierteldrehung. Danach erst mal die Gitarre  stimmen, etwas warten, dann wieder stimmen und dann die Halsneigung  nochmals überprüfen. Natürlich bitte nur den passenden Schlüssel  verwenden. Der Ausbau eines solchen Trussrods, wenn zum Beispiel die  Mutter abgerissen ist, ist irre teuer und muss nicht sein.</p>
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		<title>Der Korpus</title>
		<link>http://www.griffbrett.de/2011/01/der-korpus/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 19:38:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Will man sich seinen ganz individuellen Korpus anfertigen, steht am Anfang die Wahl des Holzes. In dem folgenden Artikel will ich etwas über Hölzer, Klangeigenschaften...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- google_ad_section_start --><p>Will man sich seinen ganz individuellen Korpus anfertigen, steht am Anfang die Wahl des Holzes. In dem folgenden Artikel will ich etwas über Hölzer, Klangeigenschaften und einige recht interessante Korpusformen erzählen.</p>
<p><a href="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/Korpus.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-193" title="Korpus" src="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/Korpus-1024x673.jpg" alt="" width="620" height="407" /></a></p>
<p>Jedes Holz hat eine andere Konsistenz und unterscheidet sich so in Verarbeitung und Klangeigenschaft. Ich gebe nun einen kurzen Überblick in &#8220;handelsüblichen&#8221; Hölzer.</p>
<table style="height: 150px;" border="1" cellspacing="0" width="500">
<tbody>
<tr>
<td>Erle (Alder)</td>
<td>voller Klang</td>
</tr>
<tr>
<td>Esche nördl. (Northern Ash)</td>
<td>klarer Ton mit gutem Sustain</td>
</tr>
<tr>
<td>Esche südl. (Southern Ash)</td>
<td style="text-align: left;">klarer, warmer, voller Klang</td>
</tr>
<tr>
<td>Bassholz (Basswood)</td>
<td>voller Klang, ähnlich wie Erle</td>
</tr>
<tr>
<td>Koa (Koa)</td>
<td>voller Ton</td>
</tr>
<tr>
<td>Mahagony (Mahagony)</td>
<td>warme, volle Toncharakteristik, tiefer, weicher Ton</td>
</tr>
<tr>
<td>Ahorn (Maple)</td>
<td>klarer Ton</td>
</tr>
<tr>
<td>Wahlnuss (Walnut)</td>
<td>hartes Holz mit klarem, süßem Ton</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Esche ist ein sehr dichtes, hartes, schweres Holz. Seine Farbe ist braun mit weißer Maserung. Da dieses Holz in der Bearbeitung ralativ einfach zu handhaben ist, setzte es sich nicht nur für Baseballschläger und Hammergriffe durch, sondern konnte sich durchaus in der Gitarrenindustrie behaupten. Esche, gleichermaßen wie Erle, ist eines der meistverarbeitesten Hölzer überhaupt. Nicht all zu letzt, weil ein großer Gitarrenkonzern (<a>Fender</a>) überwiegend darauf zurückgriff. Erle war in den 50er Jahren wegen der billigen Anschaffungskosten bei Fender der Renner. Später stieg man überwiegend auf Esche um. Heute sind beide Holzarten gleichermaßen vertreten.</p>
<p>Bei Mahagony gibt es zwei verschiedene Arten. Honduranisches und afrikanisches. Mahagony aus Hondura hat eine golden-braune Färbung, wogegen afrikanisches eine rötlich-braune Färbung hat. Gibson verwendes dieses Holz liebend gern. Nicht zuletzt deswegen, weil Mahagoni seine wahre Schönheit preis gibt, wenn es hochglanzpoliert wird.</p>
<p>Bei der Form des Korpus gibt es eigentlich so gut wie keine Regeln. Bei Solidbody-Gitarren ist erlaubt, was gefällt. Man sollte nur darauf achten, daß der Hals gerade im Korpus sitzt. Welche ungewöhnliche Formen bei solchen Korpi entstehen können, sieht man am besten bei den Gitarren von Steve Vai. Da gibt es über herzförmige Gitarren, über Wolken oder Flammen, bis hin zum Blitz alles, was das Herz begehrt. Ist man handwerklich sehr begabt, und besitzt zufällig einen Dremel, kann man es auch unserem Kollegen <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.mcswainguitars.com/" target="_blank">McSwain</a></span> gleichtun.</p>
<p>Bei Semi-Akkustik Gitarren sieht die Sache da schon etwas anders aus. Hier ist die Korpusform wesentlich mehr entscheidend. Also setzt sich so ein Korpus aus der Decke und dem Rücken zusammen. Hierbei verwendet man gerne verschiedene Hölzer. Das hat einen zusätzlichen optischen Reitz. Teilweise werden die Gitarren, die ja innen hohl sind, mit einem massiven Holzblock versehen. Somit verringert man den Hohlraum und kann ein unangenehmes Feedback vermeiden (z. B. Epiphone Flame Kat).</p>
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		<title>Mechaniken</title>
		<link>http://www.griffbrett.de/2011/01/mechaniken/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 18:47:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mechaniken Mechaniken bestehen aus einem Gehäuse, einem Schaft mit Zahnrad zur Saitenaufnahme und einem zweiten Schaft. Dieser ist mit einer Schneckenwelle auf der einen, und...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- google_ad_section_start --><p><strong>Mechaniken</strong></p>
<p>Mechaniken bestehen aus einem Gehäuse, einem Schaft mit Zahnrad zur Saitenaufnahme und einem zweiten Schaft. Dieser ist mit einer Schneckenwelle auf der einen, und einem Drehflügel auf der anderen Seite ausgestattet. Jedoch lastet auf jeder noch so gepflegten Mechanik großer Zug. Dieser ist so groß, dass eines Tages das Schneckengetriebe ausgeleiert ist und somit jede Präzision verloren geht. Das Spiel ist zu groß und macht ein Stimmen unmöglich. Dann geht es an´s Austauschen. Glücklicherweise gibt es heut zu Tage alle nur erdenklichen Mechaniken zu kaufen, so dass sicherlich für jeden etwas dabei ist.</p>
<p><a href="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/Mechaniken.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-88" title="Mechaniken" src="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/Mechaniken-1024x685.jpg" alt="" width="620" height="414" /></a></p>
<p>Eine äußerst praktische Erfindung sind sogenannte &#8220;Lock-Mechaniken&#8221;. Bei solchen Mechaniken wird die Saite mittels verschiedener Prinzipien festgeklemmt, was zum Vorteil hat, daß bei einem Saitenwechsel nicht mehr endlos gekurbelt werden muss. Außerdem erreichtman so eine höhere Stimmstabilität.</p>
<p><strong>Welche Mechaniken brauche ich?</strong></p>
<p>Wer sich neue Mechaniken zulegen will, sollte als erstes überprüfen, wie groß der Durchmesser der Löcher in der Kopfplatte ist. Je nach Art und Bauweise sind das entweder 8 oder 10 mm. Ich rate jedem, jeweils die passenden Mechaniken zu kaufen. Ansonsten erlebt man sein blaues Wunder wenn man meint, mal eben die 8 mm Löcher mittels Pappas Bohrer auf 10 mm zu erweitern.</p>
<p><strong>Aufbohren von Mechaniklöchern</strong></p>
<p>Für alle die jetzt nicht auf mich gehört haben oder sich gedacht haben: Jetzt erst recht! gebe ich noch ein paar Tips, wie man am ehesten zum Erfolg kömmen könnte. Dabei haften wir nicht für irgendwelche Schäden. Wer sich des Risikos nicht bewußt ist; Finger weg!</p>
<p>Genug gewarnt, wir schreiten zur Tat. Um nun also die Löcher von 8 auf 10 mm zu vergrößern, benötigen wir eine Standbohrmaschine mit einem passenden dreischneidigen Senker. Benutzt um Himmels Willen keine Spiralbohrer oder gar Holzbohrer mit Zentrierspitze. Wer´s propieren will, sollte aber rechtzeitig in Deckung gehen, wenn´s euern Hals zerreißt. Noch ein kleiner Tip: legt den Hals mit der langen Seite nach links von euch. Hat den Vorteil, daß Falls das Ding trodzdem Beine bekommt, haut es ihn als erstes gegen den Bohrständer.</p>
<p>Nun geht es aber entgültig los. Als erstes baut man logischerweise die alten Mechaniken aus. Eventuell zu fest sitzende Einschlagshülsen werden mit einen Schraubenzieher entsprechender Größe von hinten nach vorn herausgeschlagen. Dann eine entsprechene Bohrunterlage suchen und unter die Kopfplatte legen. Nun wird noch die Bohrtiefe ermittelt und dann kann es losgehen. Kleine Tip an Rande: Die meisten neuartigen Gitarrenmechaniken brauchen nur an der Unterseite ein 10 mm Bohrung. In solchen Fällen also nur soweit auf 10 mm aufbohren, daß das Gewindestück des Mechanikgehäuses in Holz verschwinden kann. Da der Senker gerne einmal heiß wird, sollte man stets ein Glas Wasser zum kühlen bereithalten.</p>
<p>Als Nächstes muß man die alten Befestigungslöcher, die man wahrscheinlich nicht mehr gebrauchen kann, zumachen. Und dies sollte man so und nicht anders machen: Erst werden die Löcher auf 3 mm aufbegohrt. Nicht allzuz tief, nur etwa 10 mm. Dann mit aus einer Dübelstange auf ca. 8 mm selbstzugeschnittenen Dübeln und etwas Holzleim verschließen. Nun nur noch den an den Seiten heraustretenden Leim abwischen, trocknen lassen, und schon kann es zu Montage der neuen Mechaniken gehen.</p>
<p><strong>Montage neuer Mechaniken</strong></p>
<p>Als erstes werden die Gewindehülsen eingeschraubt; und zwar zu erst mit den Fingern, dann vorsichtig mit einem 10er oder 11er Schlüssel. Ich empfehle: Zuerst ganz leicht anziehen, Befestigungslöcher anzeichnen, wieder runter mit den Mechaniken, mit einem 2mm Bohrer vorbohren, Mechaniken wieder rauf, Mechanikenbefestigungsschraube mit Kerzenwachs oder Seife etwas schmieren und vorsichtig rein damit. Zum Schluß werden noch die Gewindehülsen angezogen (aber nicht zu fest, sonst verzieht es das Mechanikgehäuse) und Feierabend.</p>
<p>Einige Mechaniken jedoch werden nicht durch die Gewindehülse gehalten, sondern durch eine sogenannte Führungshülse oder Einschlagshülse. Sie besitzen auf der Außenseite eine kleine Riffelung und werden, wie der Name schon sagt, in das Holz der Kopfplatte hineingepresst oder hineingeschalgen. Jedoch kann es passieren, daß sie verkanten oder etwas zu dick sind und somit das Holz sprengen. Optimal wäre es, diese Dinger mit einem kräftigen Daumendruck ins Holz zu bekommen. Notfalls kann man auch mit einem Gummihammer vorsichtig nachhelfen. Scheitern jedoch alle Versuche, sollte man den Lochdurchmesser mittels Rundfeile etwas vergrößern.</p>
<p>So. Nun sollte euer Hals mit niegelnagelneuen Mechaniken ausgerüstet sein. Bei eventuellen Fragen stehe ich euch gerne zur Vervügung. Bis Dahin.</p>
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		</item>
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		<title>Geschichte der Elektischen Gittare</title>
		<link>http://www.griffbrett.de/2011/01/geschichte-der-elektischen-gittare/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 18:24:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AndyGee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Idee der elektrischen Gitarre wurde um 1920 geboren als man nach Möglichkeiten suchte die Gitarre als Instrument lauter und duchsetzungsfähiger zu machen. Mission Beach...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- google_ad_section_start --><p><a href="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/lghall.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-60" title="lghall" src="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/lghall.jpg" alt="" width="300" height="216" /></a>Die Idee der elektrischen Gitarre wurde um 1920 geboren als man nach Möglichkeiten suchte die Gitarre als Instrument lauter und duchsetzungsfähiger zu machen. Mission Beach Dance Hall, San Diego, California, Mai 1941 Die Zeit der großen Unterhaltungsorchester und Big Bands, als auch die damalige Aufnahmetechnik forderten die Instrumentenbauer heraus, lautere und kraftvollere Gitarren zu bauen. Ende 1930 hatte sich herausgestellt, dass das Ziel nur durch elekrtische Verstärkung des Klangs zu erreichen war. Diese Methode hatte aber auch Gegner die eine Verwahrlosung der Musik prophezeiten. Wie so oft wenn neue Technologien Künstler auf neue Ideen bringen. Die elekrtischen Gitarren hielten zuerst im Country, Jazz und Bluesbereich Einzug.</p>
<p>Bereits 1923 experimentierte Lloyd Loar mit den ersten richtigen elekrtischen Tonabnehmern. Er erfand einen Sensor der die Schwingungen der Decke eines Saiteninstrumentes aufnehmen konnte und in ein elekrtisches Signal umwandelte. Da diese Sensoren unpraktisch zu handhaben waren konnten sie sich jedoch am Markt nicht durchsetzen.</p>
<div id="attachment_62" class="wp-caption alignleft" style="width: 135px"><a href="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/eg02.jpg"><img class="size-medium wp-image-62" title=" The Frying Pan. Rickenbacker International" src="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/eg02-125x300.jpg" alt="" width="125" height="300" /></a><p class="wp-caption-text"> The Frying Pan. Rickenbacker International</p></div>
<p>1931 entwickelte George Beauchamp zusammen mit Adolph Rickenbacker einen Abnehmer der sich die Saitenschwingung von Stahlseiten direkt zu Nutze machte. Ein Spule die um einen Magnetkern gewickelt war erzeugte ein Feld das durch das Metall der Saiten verändert wurde. Das Grundprinzip auf dem auch heutige Pickups noch basieren war erfunden. Er baute den Abnehmer in eine Gitarre die aus einem einzigen Stück Holz gearbeitet war. Wegen ihrer eigenartigen Form wurde sie Frying Pan (Bratpfanne) genannt. Das US-Patent für seine musikalische Bratpfanne sante Beauchamp 1932 ein, das zweite für eine überarbeitede Version wurde 1934 eingereicht. Obwohl die Gitarre bereits erfolgreich auf dem Markt war stellte das Patentamt die Frage ob man das Gerät überhaupt benutzen könne. Um das zu beweisen schickte Adolph Rickenbacker mehrere Gitarristen zu dem zuständigen Patentamt in Washington D.C. um den Sachbearbeitern ein Ständchen zu spielen. Nach langen Verzögerungen erhielt er das Patent 1937. Inzwischen hatten auch andere Hersteller elektrische Gitarren entwickelt.</p>
<p>Die Gibson Super 400 wurde für den Gitarristen Muzzy Marcellino entwickelt, der die Fachleute bei Gibson in den 30er Jahren um eine lautere, kraftvollere Gitarre gebeten hatte. Das Pickguard mir den elekrtisch Abnehmern wurde wahrscheinlich Anfang der 40er Jahre installiert. Ob &#8220;plugged&#8221; oder &#8220;unplugged&#8221; die Gibsongitarre war laut und kräftig &#8211; genug um mit den Bassinstrumenten mitzuhalten. Wie Gibsons eben sind <img src='http://www.griffbrett.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<div id="attachment_68" class="wp-caption alignleft" style="width: 196px"><a href="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/cslpat.jpg"><img class="size-full wp-image-68" title="Fenders Patentantrag (Zeichnung)" src="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/cslpat.jpg" alt="" width="186" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Fenders Patentantrag (Zeichnung)</p></div>
<p>Und dann kam 1944 Leo Fender und reichte ein Patent für den von ihm erfundenen Pickup ein. Der Urvater des Singlecoils, der heute in abertausenden E-gitarre steckt.</p>
<div id="attachment_70" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/eg09.jpg"><img class="size-medium wp-image-70" title="K&amp;F Lap Steel" src="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/eg09-200x300.jpg" alt="K&amp;F Lap Steel" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">K&amp;F Lap Steel</p></div>
<p>Er baute den Abnehmer in eine Gitarre die er K&amp;F Lap Steel nannte. K&amp;F weil er sie zumsammen mit &#8220;Doc&#8221; Kauffmann, einem früheren Mitarbeiter von &#8220;Adolph Rickenbacker&#8217;s Electro String Instrument Corporation&#8221;, gebaut hatte.</p>
<p>Genug Geschichte für Heute, schaut euch mal bei den aktuellen Gitarren um, weiter unten befindet sich eine Liste.<br />
Einige Informationen und Bilder dieser Seite habe ich von einer tollen englischen Seite die zu einer Museeumsaustellung des National Museum of American History und des Smithsonian Institution gehörte. Leider gibt es die Files auf dem Smithsonian Webserver inzwischen nicht mehr, ich habe aber alles wichtige von dort hier erwähnt.<br />
Auf dieser Seite finden sich noch nähere Informationen zu folgenden E-Gitarren:</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie liest man Tabulatur</title>
		<link>http://www.griffbrett.de/2011/01/wie-liest-man-tabulatur/</link>
		<comments>http://www.griffbrett.de/2011/01/wie-liest-man-tabulatur/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 18:04:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AndyGee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.griffbrett.de/wordpress/?p=42</guid>
		<description><![CDATA[Der gute alte griffbrett.de Text der erklärt wie man TAB liest. Die Anleitung war in der Vergangenheit sehr beliebt, deshlab hier in neuer Auflage.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- google_ad_section_start --><li><a href="#1.0">1.0</a>  Was ist TAB</li>
<li><a href="#1.1">1.1</a>  Was steht in TABs</li>
<li><a href="#1.2">1.2</a>  Was steht nicht in TABs</li>
<h3>TAB lesen</h3>
<li><a href="#2.0">2.0</a>  TAB Grundlagen</li>
<li><a href="#2.1">2.1</a>  TAB Symbolik</li>
<li><a href="#2.2">2.2</a>  Hammer ons und pull offs</li>
<li><a href="#2.3">2.3</a>  Bendings</li>
<li><a href="#2.4">2.4</a>  Slides</li>
<li><a href="#2.5">2.5</a>  Notenl&auml;nge</li>
<h3>TAB schreiben</h3>
<li><a href="#3.0">3.0</a>   Aller Anfang&#8230;.</li>
<li><a href="#3.1">3.1</a>   TAB oder nicht TAB&#8230;</li>
<li><a href="#3.2">3.2</a>   bei TAB zu beachten</li>
<li><a href="#3.3">3.3</a>   bei TAB zu vermeiden</li>
<p><a name="1.0"></p>
<h2>Was ist TAB</h2>
<p></a></p>
<p>
Tab oder Tabulatur ist eine Methode, Musik f&uuml;r Bass oder Gitarre niederzuschreiben. Anstelle der normalen Musiknotation basiert TAB auf ASCCII Zeichen und Zahlen. Das macht diese Format ideal f&uuml;r das Inetrnet oder Newsgroups, wo die meisten TABs auch herkommen.
</p>
<p><a name="1.1"></p>
<h3>Was steht in TABs</h3>
<p></a></p>
<p>TAB gibt Aufschluss dur&uuml;ber welche Noten zu spielen sind &#8211; Es beschreibt auf welche Saite und welchem Bund diese Note anzufinden ist</p>
<p>TAB gibt auch an wo Hammer-ons, Pull-offs, Bendings, Slides, Harmonieen und Vibratos anzuwenden sind.</p>
<p>TAB zeigt in welche Stimmung die Gitarre zu bringen ist um ein St&uuml;ck zu spielen. Bei normaler Stimmung ist nichts angegeben. Es ist auch vermerkt wenn ein Kapodaster anzubringen ist</p>
<p>TAB gibt auch Anhaltsunkte zu Rythmus des St&uuml;cks. Es ist beschrieben welche Noten lang, welche kurz zu spielen sind, auch wenn keine exakte Informationen &uuml;ber die Notenl&auml;nge enthalten ist.</p>
<p><a name="1.2"></p>
<h3>Was steht nicht in TABs</h3>
<p></a></p>
<p>TAB gibt wie gesagt (&uuml;blicherweise) keine genauen Notenl&auml;ngen oder Rythmusinformationen an. Man sollte also die M&ouml;glichkeit haben das St&uuml;ck anzuh&ouml;ren, w&auml;hrend man die Tabulatur liest, um herauszufinden wie der Rythmus ist.</p>
<p>TAB enth&auml;hlt nicht immer Informationen &uuml;ber den zu verwendenden Fingersatzt, also welcher Finger wann f&uuml;r welche Note eingesetzt werden sollte.</p>
<p>TAB beschreibt meist auch nicht ob eine Ab- oder Aufschlag zu verwenden ist.
</p>
<p><a name="2.0"></p>
<h2>TAB Grundlagen</h2>
<p></a></p>
<p>
TAB ist einfach zu Lesen und zu Schreiben falls du eine Song den du selbst herausgeh&ouml;rt hast zur Verf&uuml;gung stellen willst. Die Grundidee ist simpel:</p>
<p>Man nehme 6 Linien aus &#8211; Zeichen (oder 4 f&uuml;r den Bass). Diese representieren die Saiten des Instruments. Die oberste Linie ist die h&ouml;chste Saite, die unterste die teifste. Am Anfang der Linien k&ouml;nnen die Namen (Noten) der Saiten notiert werden. In englischsprachigen TABs wir anstelle des h ein B verwendet. Unser B ist dort eib Bb (b-flat). In disesem Dokument bleibe ich bei der deutschen Schreibweise.
</p>
<pre>
e----------------------------------------------------------------
h----------------------------------------------------------------
G----------------------------------------------------------------
D----------------------------------------------------------------
A----------------------------------------------------------------
E----------------------------------------------------------------
</pre>
<p>
Nummer auf diesen Linen bedeuten das die Saite an diesem Bund zu greifen sind. Eine 0 bedeuted das die Saite leer angeschlagen wird. Wie in der normalen Musiknotation wird von links nach rechts gelesen. Das folgende St&uuml;ck TAB umschreibt eine Abfolge von T&ouml;nen auf der Tiefen E-Saite (E F F# G G# A).
</p>
<pre>
e----------------------------------------------------------------
h----------------------------------------------------------------
G----------------------------------------------------------------
D----------------------------------------------------------------
A----------------------------------------------------------------
E---0--1--2--3--4--5---------------------------------------------
</pre>
<p>
Hier wird Note f&uuml;r Note im gleichen zeitlichen Abstand voneinenader nacheinander gespielt. Wenn mehrere Note gleichzeitig gespielt werden, werden diese &uuml;bereinander geschrieben. Hier als Beispiel der G-Barr&eacute;akkord:
</p>
<pre>
e----3------------------------------------------------------------
h----3------------------------------------------------------------
G----4------------------------------------------------------------
D----5------------------------------------------------------------
A----5------------------------------------------------------------
E----3------------------------------------------------------------
</pre>
<p>
Das beudetet also das der Akkord normal, also alle Noten nahezu gleichzeitig gespielt wird</p>
<p>Es gibt auch solche TABs:
</p>
<pre>
e--------3--------------------------------------------------------
h-------3---------------------------------------------------------
G------4----------------------------------------------------------
D-----5-----------------------------------------------------------
A----5------------------------------------------------------------
E---3-------------------------------------------------------------
</pre>
<p>
Das bedeuted das die Noten leicht versetzt nacheinander gespielt werden, aber trotzdem noch zusammen klingen. Im n&auml;chsten Beispiel sind die Noten noch weiter auseinander. Hier w&uuml;rde man schon eher jede einzelne Note picken, als einfach wie bei einem Akkord nacheinander &uuml;ber die Saiten streichen.
</p>
<pre>
E------------------3----------------------------------------------
h---------------3-----3-------------------------------------------
G------------4-----------4----------------------------------------
D---------5-----------------5-------------------------------------
A------5-----------------------5----------------------------------
E---3-----------------------------3-------------------------------
</pre>
<p>
Jetzt wirst du dich vielleicht fragen wie lang denn nun die einzelenen Noten zu spielen sind. Und wie schnell das ganze St&uuml;ck zu spielen ist.</p>
<p>Nun das ist, wie schon erw&auml;hnt ein Problem bei TABs. Es bleibt dir &uuml;berlassen den Rythmus des St&uuml;cks selbst herauszuh&ouml;ren.</p>
<p>Aber nich verzweifeln, es steck doch einiges an Information drinn. Im obigen Beispiel sind die Noten alle gleich weit von einander entfernt. Es ist also davon auszugehen das auch alle im gleichen zeitlichen Abstand von einander zu spielen sind. Manchmal ist auch mehr Information in der entsprechenden Datei enthalten. Manche Authoren schreiben noch Bemerkungen vor die eigentlichen TABs, diese Texte sind oft hilfreich.</p>
<p>Hier z.B. sind die ersten Paar Noten der Amerikanischen Nationalhymne. Daran kann man ganz gut sehen wie das ist mit TABs und Rythmus.
</p>
<pre>
e-----------------------0--------4--2-0--------------------------
h---0--------------0---------------------------------0-----------
G------1------1----------------------------1----3----------------
D--------2-------------------------------------------------------
A----------------------------------------------------------------
E----------------------------------------------------------------
</pre>
<p>
An dem Beispiel merkt man auch, das es schwiriger sein wird, einen Song nach Tabulaturen zu spielen wenn man ihn nicht kennt, und noch nie geh&ouml;rt hat.
</p>
<p><a name="2.1"></p>
<h3>TAB Symbolik</h3>
<p></a></p>
<p>
Nun wissen wir bereits welche Noten gespielt werden und zumidest Teilweise in welchem Rythmus. Es kann jedoch noch viel mehr Information in einem TAB stecken, als nur das was wir bis jetzt gesehen haben. Ich spreche von Hammer-ons, Pull offs, Slides, Bendings, Vibratos und so weiter.</p>
<p>Die Standartmethode um solche besondern Spielweisen zu signalisieren ist, zwischen die Noten gewisse Buchstaben bzw. Zeichen zu schreiben. Diese zeigen das was zu tun ist:
</p>
<ul>
h &#8211; hammer on<br />
p &#8211; pull off<br />
b &#8211; bend string up<br />
r &#8211; release bend<br />
/ &#8211; slide hoch</p>
<p>\ &#8211; slide runter<br />
v &#8211; vibrato (manchmal auch ~)<br />
t &#8211; Tap (Mit der rechten Hand)<br />
x &#8211; &#8220;Note&#8221; sehr stark ged&auml;mpft spielen
</ul>
<p>
x steht eher f&uuml;r einen Percussion-artigen Ton, als f&uuml;r eine richtig klingende Note. Man legt die Finer der linken Hand auf die Seite und schlagt sie mit links an. Man kann aber den eigentlichen Ton dabei nicht richtig h&ouml;ren.</p>
<p>Zu beachten ist das das x inerhalb einer Tabulatur eine f&ouml;llig andere Bedeutung hat als in einem Akkorddiagramm. z.B. sieht das Akkorddiagramm f&uuml;r D-Dur so aus:
</p>
<pre>
   EADGhe
   xx0232
</pre>
<p>
Das x bedeuted hier das die Saite garnicht gespielt wird.</p>
<p>Innerhalb eines TABs wird eine Saite nicht gespielt wenn sie nicht markiert ist. D.h. nichtspielen wird hier nicht explizit notiert. Der gleiche Akkord in TAB sieht so aus:
</p>
<pre>
e-----2-----------------------------------------------------------
h-----3-----------------------------------------------------------
G-----2-----------------------------------------------------------
D-----0-----------------------------------------------------------
A----------------------------------------------------------------
E----------------------------------------------------------------
</pre>
<p>
Wie gesagt ohne x. Das x bedeuted im TAB &quot;heavy muted&quot; = stark abged&auml;mft.</p>
<p>Es gibt noch eine Reihe besonders ausgefallener Symbole f&uuml;r whammy bar bends,<br />
pick scrapes usw. Es gibt jedoch daf&uuml;r keinen eindeutigen Standart, die meisten die solche Symbolik verwenden, erkl&auml;ren sie auch direkt in dem File.
</p>
<p><a name="2.2"></p>
<h3>HAMMER ONS und PULL OFFS</h3>
<p></a><br />
Nun sehen wir uns das mal n&auml;her an. Was sind hammer-ons und Pull-offs. Hier ein Beispiel:</p>
<pre>
E----------------------------------------------------------------
h----------------------------------------------------------------
G----------------------------------------------------------------
D----------------------------------------------------------------
A---------5h7-----------5h7--------------------------------------
E---0--0----------0--0-------------------------------------------
</pre>
<p>
Die obige TAB sagt folgendes aus: Erst die teife E-Saite zweimal leer anspielen, dann die A-Saite im 5. Bund und direkt darauf auf den 7. Bund &quot;h&auml;mmern&quot;. Angenommen du hast mit dem Zeigefinger im 5. gegriffen haust du die Saite jetzt mit dem Ringfiner so heftig den Bund das der Ton vom 7. Bund (E) stehen bleibt.</p>
<p>Pull-Offs sehen sehr &auml;hnlich aus:</p>
<pre>
e----3p0---------------------------------------------------------
h---------3p0----------------------------------------------------
G--------------2p0-----------------------------------------------
D-------------------2--------------------------------------------
A----------------------------------------------------------------
E----------------------------------------------------------------
</pre>
<p>Das Beispiel hier zeigt eine Blues Scale. Es wird jeweils nur die Note im 3. bzw. 2. Bund gepickt, die Note im &quot;0ten&quot; Bund kommt durch den Pull-Off zustande.</p>
<p>
Durch den Hammer-On oder Pull-Off wird der Seite Energie zum schwingen zugef&uuml;hrt. Man k&ouml;nnte also auch eine ganze Reihe T&ouml;ne nacheinenader nur durch Hammer-Ons oder Pull-Offs (etwas schwieriger) spielen. Das s&auml;he in Tabulatur ungef&auml;hr so aus:
</p>
<pre>
e----------------------------------------------------------------
h----------------------------------------------------------------
G---2h4p2h4p2h4p2h4p2h4p2----------------------------------------
D----------------------------------------------------------------
A----------------------------------------------------------------
E----------------------------------------------------------------
</pre>
<p>
In diesem Fall w&uuml;rde man also wirklich nur die erste note mit der rechten Hand picken, alles andere macht die Linke.
</p>
<p><a name="2.3"></p>
<h3>Bendings</h3>
<p></a></p>
<p>Unter einem Bending versteht man das Dehnen der Seite mit einem Finger der linken Hand. Auf den unteren (hohen) drei Seiten passiert das nach oben (geographisch gesehen), auf den oberen (tiefen) drei Saiten nach unten.</p>
<p>Bei einem Bending muss man wissen wie weit der Ton gezogen werden soll. Das wird in Tabluaturen durch die Nummer nach dem b (f&uuml;r bend) gezeigt:</p>
<pre>
e----------------------------------------------------------------
h------7b9-------------------------------------------------------
G----------------------------------------------------------------
D----------------------------------------------------------------
A----------------------------------------------------------------
E----------------------------------------------------------------
</pre>
<p>
Dieses Beispiel bedeutet das die Seite im 7. Bund angeschlagen wird und dann soweit gedeht wird das der Ton genau wie der im 9. klingt. Also genau zwei Halbt&ouml;ne. Manchmal wird der &quot;Zielton&quot; auch in Klammern gesetzt ( &#8212;7b(9)&#8212; ).
</p>
<pre>
e----------------------------------------------------------------
h------7b9--9r7--------------------------------------------------
G----------------------------------------------------------------
D----------------------------------------------------------------
A----------------------------------------------------------------
E----------------------------------------------------------------
</pre>
<p>Dieses St&uuml;ckchen TAB beschreibt folgendes: Die h-Saite im 7. Bund anschlagen und dann soweit benden das sich der Ton wie der im 9. Bund anh&ouml;rt (2 Halbt&ouml;ne). Danach ist ein sogenanntes Release-Bending notiert. Das hei&szlig;t in unserem Fall die Seite wird im gedehnten Zustand nochmal anzuschlangen. Dann wird die Saite wieder entspannt bis sie so klingt wie der Ton im 7. Bund. Also nochmal zusammengefasst: im 7. anschalgen, 2 Halbt&ouml;ne hochzerren, nochmal anschlagen und wieder entspannen.</p>
<p>
Manchmal soll der Ton aber keinen ganzen Halbton gebendet werden. Man k&ouml;nnte ja h&#8212;&#8212;&#8211;7b7.5&#8212;&#8212;&#8211;<br />
 schreiben. Das s&auml;he aber etwas seltsam aus. In solchen F&auml;llen w&auml;hre folgende Notation zu bevorzugen:
</p>
<pre>
      bend up 1/4 tone
E----------------------------------------------------------------
h------7b--------------------------------------------------------
G----------------------------------------------------------------
D----------------------------------------------------------------
A----------------------------------------------------------------
E----------------------------------------------------------------
</pre>
<p>
Man schreibt einfach &uuml;ber die Zeile was zu tun ist.
</p>
<p><a name="2.4"></p>
<h3>Slides</h3>
<p></a></p>
<p>
Slide kommt aus dem Englischen und bedeutet &quot;rutschen&quot;. Das hei&szlig;t man schl&auml;gt die Saite in einem gewissen Bund an und rutscht dann mit dem Finger der linken Hand in einen anderen Bund. Und das auch noch m&ouml;glichst so, das die Saite weiterklingt.</p>
<p>Die am h&auml;ufigsten f&uuml;r Slides verwendeten Sysmbole sind / und \. / f&uuml;r aufw&auml;rts, \ f&uuml;r abw&auml;rts.</p>
<p>Im folgenden Beispiel br&auml;uchte man eigetlich keine Unterscheidung ob rauf oder runter, es ist klar ersichtlich das vom 7. in den 9. Bund <strong>hoch</strong> geslidet werden soll.</p>
<pre>
E----------------------------------------------------------------
h------7/9-------------------------------------------------------
G----------------------------------------------------------------
D----------------------------------------------------------------
A----------------------------------------------------------------
E----------------------------------------------------------------
</pre>
<p>Hier ist es nicht ganz klar wo der Slide in den 7. Bund eigentlich anf&auml;ngt. Aber es ist festgelegt das der Spieler von unten auf den 7. Bund zusliden soll. Und es soll anschlie&szlig;end wieder nach unten weggeslidet werden.</p>
<pre>
E----------------------------------------------------------------
h------/7-9-7\---------------------------------------------------
G----------------------------------------------------------------
D----------------------------------------------------------------
A----------------------------------------------------------------
E----------------------------------------------------------------
</pre>
<p>
Solche Aktionen sind glaubich vielen bekannt. Es wird eben irgentwie in den Ton hineingerutscht anstatt ihn pr&auml;ziese anzuspielen.
</p>
<pre>
E----------------------------------------------------------------
h------7/9/11\9\7\6\7--------------------------------------------
G----------------------------------------------------------------
D----------------------------------------------------------------
A----------------------------------------------------------------
E----------------------------------------------------------------
</pre>
<p>Hier ein echter Slide-Marathon. Das Beispiel legt fest das nur der erste Ton im 7. angeschlagen wird. Alle anderen T&ouml;ne in der Folge werden nur noch geslidet.</p>
<p><a name="2.5"></p>
<h3>Notenl&auml;nge</h3>
<p></a></p>
<p>Manchmal findet sich in TABs auch Information &uuml;ber die Takt- und Notenl&auml;ngen. Leider hat sich hier bis jetzt noch kein einheitliches System durchgesetzt. Meist finden sich verschiedene Zeichen in der Zeile &uuml;ber dem eigentlichen TAB Block. Es sollte sich in dem File dann auch eine Erkl&auml;rung finden welche Bedeutung die einzelen Symbole haben. ist das nicht der Fall hilft nur noch eine Mail an den Author des Files. Ein wenig mehr hier&uuml;ber in der Sektion <a href="#3.2">3.2</a>.</p>
<h2>TAB schreiben</h2>
<p><a name="3.0"></p>
<h3>Aller Anfang&#8230;</h3>
<p></a></p>
<p>Die erste Entscheidung beim verfassen von TAB ist, festzulegen wieviel Information man in das TAB schreiben will. Das Zeil sollte sein, die n&ouml;tige Info, die der Leser braucht, so unterzubringen das das TAB &uuml;bersichtlich bleibt.</p>
<p>Man sollte sich folgende Fragen stellen:</p>
<ul>
<li>Wird der Song haupts&auml;chlich mit Chords gespielt ?</li>
<li>Gibt es Riffs/Licks die &ouml;fter vorkommen ?</li>
<li>Gibt es eine saubere Stophe/Refrain/Bridge&#8230;. Struktur ?</li>
</ul>
<p>
Mit ein bisschen Vorausplanung wird das TAB, das du verfasst, nicht nur einfacher zu lesen und zu verstehen, sondern auch einfacher zu schreiben.
</p>
<p>
Die zweite Entscheidung ist, welchen Editor du verwenden willst. Ein einfacher Text-Editor tuts auf jeden Fall, es gibt aber auch extra Software zum schreiben von TABs.
</p>
<p>
Bevor es los geht macht es Sinn sich einen leeren Block zu erstellen, und diesen einige Male zu kopieren.</p>
<p>
Wenn du ein Textverarbeitungsprogramm benutzt solltest du die Schriftart auf eine &quot;Fixed Width&quot; Schriftart einstellen. D.h. in der Schriftart sollten alle Buchstaben gleich breit sein. Wenn ein m breiter als ein i ist l&auml;ufst du Gefahr Wahnsinnig zu werden weil dein TAB immer irgentwie verschoben aussieht. Courier funktioniert meistens gut.
</p>
<p><a name="3.1"></p>
<h3>TAB oder nicht TAB</h3>
<p></a></p>
<p>Wenn man einen Song nur mit Chords beschreiben kann ist es um vieles einfacher es so zu tun als mit TAB. Wenn man z.B. &quot;Gallows Pole&quot; von Led Zeppelin beschreiben will geht das ganz einfach</p>
<pre>
Intro :  A7 G/A A7  Am7  Dadd4/A  A7 G/A A7  Am7  Dadd4/A

Verse :  A7 G/A A7  Am7  Dadd4/A  A7 G/A A7  Am7  Dadd4/A
         A7 G/A A7  Am7  Dadd4/A  G   D
         A7 G/A A7  Am7  Dadd4/A  A7 G/A A7  Am7  Dadd4/A
</pre>
<p>Nun soweit sogut, aber wer wei&szlig; schon wie mann Dadd4/A greift. Deshalb sollte man die Chorddiagramme in folgender Form mit aufnehmen:</p>
<pre>
EADGBE   EADGBE   EADGBE   EADGBE   EADGBE   EADGBE
x02020   x02010   x04035   320033   xx0232   x00000

  A7      Am7     Dadd4/A    G        D        G/A
</pre>
<p>Diese Informationen in TAB zu schreiben w&auml;hre sehr viel aufw&auml;ndiger zu schreiben und zu lesen.</p>
<p><a name="3.2"></p>
<h3>Bei TAB zu beachten</h3>
<p></a></p>
<p>Eines der wichtigsten Dinge beim TAB-Schreiben ist die &Uuml;bersichtlichkeit zu bewahren:</p>
<h4>Benutzt Leerzeichen</h4>
<pre>
--1--------
----4------
------6----
-------8---

-- 1 --------
---- 4 ------
------ 6 ----
------- 8 ---
</pre>
<p>Ein paar Leerzeichen an der richtigen Stelle machen ein TAB ohne viel Arbeit &uuml;bersichtlich.</p>
<h4>Definiert eure Symble</h4>
<p>Am einfachsten ist es auf jeden Fall, die allgemein gebr&auml;uchlichen Symbole zu verwenden. Es ist OK seine eigenen Symbole zu erfinden, wenn du der Meinung bist andere Sonderzeichen eignen sich besser um etwas darzustellen. Dann mu&szlig;t du aber auf jeden Fall einen erkl&auml;renden Absatz in dein TAB-File mit aufnehmen. Das schadet selten:</p>
<pre>
      h - hammer on
      p - pull off
      b - bend string up
      r - release bend
      / - slide up
      \ - slide down
      v - vibrato (sometimes written as ~)
      t - tap (with strumming hand)
      x - muted, struck string
</pre>
<p>Eine &Uuml;bersicht wie diese macht vieles einfacher.</p>
<h4>Beschrifte die TAB Teile</h4>
<p>Wenn du die einzelnen Teile eines Songs (Strophe,Refrain,Bridge&#8230;) beschriftest, machtst du dem leser das Leben deutlich leichter. Wenn der Song eine eindeutige Stuktur mit sich wiederholenden teilen hat, gen&uuml;gt es diese Riffs/Licks einmal zu schreiben. Man schreibt also z.B. einen Block und beschrifted ihn in der Zeile dar&uuml;ber mit &quot;Riff 1&quot; und einen mit &quot;Riff 2&quot; und markiert dann nur die Stellen im Text wo er gespielt wird. Das spart die als Verfasser viel Arbeit.</p>
<h4>Nenne K&uuml;nstler und Album</h4>
<p>Es hilft einem der nach deinem TAB-File lernt extrem, wenn er wei&szlig; nach welcher Version des Songs du das TAB verfasst hast</p>
<h4>Allgemeine Kommentare</h4>
<p>Ein paar allgemeine/erkl&auml;rende Zeilen am Anfang des TABs helfen dem Leser das Feelings des Songs zu verstehen. Wenn du schreibst das die Begleitung warm und sanft beginnt und dann im Refrain hart und abgehackt wird wei&szlig; der Leser Bescheid.</p>
<p>Zus&auml;tzlich k&ouml;nnen Informationen zum verwendeten Instrument bzw. Effekte n&uuml;tzlich sein. Wenn du schreibst das dieses Lied im Orginal auf einer 12-Saitigen Westerngitarre gespielt wurde, braucht sich ein Anf&auml;nger nicht zu wundern warum er den Sound auf seiner E-Gitarre nicht hinbekommt.</p>
<h4>Noch ein Wort zu Capos</h4>
<p>Wird ein Capodaster verwendet ist es oft einfacher f&uuml;r den Leser trotzdem die &quot;normalen&quot; Chordbezeichnungen zu verwenden. Wenn das Capo z.B. im 5. Bund sitzt und dort dann ein E-Dur-f&ouml;rmiger Akkord gegriffen wird sollte man auch E-Dur hinschreiben obwohl es eigentlich ja ein A-Dur ist.</p>
<p>
Auch bei TABs in denen ein Capo verwendet wird schreibt man die Bundzahlen relativ zum Capo. W&uuml;rde hier ein D-f&ouml;rmiger Akkord mit Capo im 3. bund gespielt w&uuml;rde das TAB trotzdem so aussehen:</p>
<pre>

Info: Capodaster im 3. Bund, alle Bundzahlen realtiv zum Capo

E----2-----------------------------------------------------------
h----3-----------------------------------------------------------
G----2-----------------------------------------------------------
D----0-----------------------------------------------------------
A----------------------------------------------------------------
E----------------------------------------------------------------
</pre>
<p>
Auch hier das alte Spiel: Informierender Zusatztext hilft !
</p>
<h4>Alternative Stimmung</h4>
<p>Eine alternative Stimmung wird in der ersten Spalte des TABs angegeben:</p>
<pre>
Eb-----0--------------------------------------------------------
Bb-----0--------------------------------------------------------
Gb-----1--------------------------------------------------------
Db-----2--------------------------------------------------------
Ab-----2--------------------------------------------------------
Eb-----0--------------------------------------------------------
</pre>
<p>Auch den hier beschriebenen Akkord w&uuml;rde man eher mit E-Dur bezeichnen, obwohl es ja genaugenommen ein Eb-Dur ist&#8230;</p>
<h4>Notenl&auml;ngen</h4>
<p>Wie schon erw&auml;hnt kann man in einem TAB auch Takt- und Rythmusinformationen unterbrinegen. Es macht zwar einiges an Arbeit, es ist jedoch eine M&ouml;glichkeit pr&auml;zisere Information anzugeben.</p>
<p>
Man legt also &uuml;ber dem TAB Block eine weitere Zeile mit den Takt-Z&auml;hlzeiten an. Bei einem 4/4 Takt s&auml;he das so aus:
</p>
<pre>
1---2---3---4---1---2---3---4---1---2---3---4--- usw.
</pre>
<p>Unter dieser Zeile kann man dann auch noch eine Zeile mit d´s und u´s anbringen um die Verteilung von Auf- und Abschl&auml;gen zu symbolisieren:</p>
<pre>
1---2---3---4---1---2---3---4---
d---d---d-u-d-u-d---d---d-u-d-u-
</pre>
<p>Man kann das noch weiter treiben in dem man Gro&szlig;- und Kleinbuchstaben verwendet um die St&auml;rke des Anschlags anzuzeigen. Falls du diese Methode anwenden willst mach auf jeden Fall eine Leerzzeile zwischen diesen zwei Zeilen und dem TAB Block um keine Verwirrung zu stiften.</p>
<p>
Eine andere Methode ist die Bezeichnung jeder Note mit einer Notenl&auml;nge. Verwendet werden dazu die Anfangsbuchstaben der englischen Bezeichnungen:
</p>
<table cellpadding="5" cellspacing="1" width="200">
<tr>
<td>Ganze Note</td>
<td><strong>s</strong>emibreve</td>
</tr>
<tr>
<td>1/2 Note</td>
<td><strong>m</strong>inim</td>
</tr>
<tr>
<td>1/4 Note</td>
<td><strong>c</strong>rotchet</td>
</tr>
<tr>
<td>1/8 Note</td>
<td><strong>q</strong>uaver</td>
</tr>
<tr>
<td>1/16 Note</td>
<td><strong>s</strong>emiquaver</td>
</tr>
<tr>
<td>1/32 Note</td>
<td><strong>d</strong>emisemiquaver</td>
</tr>
<tr>
<td>1/64 Note</td>
<td><strong>h</strong>emidemisemiquaver</td>
</tr>
</table>
<p>Hier als Beispiel das opening riff von &quot;Ticket To Ride&quot; von den Beatles:
</p>
<pre>
    q    e  e  t  t  t    q   e  e  t  t  t

E--------0-----------0--------0-----------0----------------------
h-----------2-----0--------------2-----0-------------------------
G---2----------2----------2---------2----------------------------
D----------------------------------------------------------------
A----------------------------------------------------------------
E----------------------------------------------------------------
</pre>
<p>Ich finde dieses System nicht besonders &uuml;bersichtlich, aber es mu&szlig; halt auch erw&auml;hnt werden&#8230;</p>
<p>Es ist auf jeden Fall wichtig das System, das man verwendet, in dem TAB File zu erkl&auml;ren. Sonst sinken die Chancen das jemand wirklich damit arbeited enorm.</p>
<p>Ein weiters sehr einfaches System ist, die Takte mit vertikalen Linien zu markieren. Verwende dazu das Pipe-Symbol |. Hier wieder die Amerkianische Nationalhymne:</p>
<pre>
E--------|---------------|0--------4--2-|0--------------|--------
h---0----|----------0----|--------------|---------------|0-------
G------1-|-----1---------|--------------|-----1----3----|--------
D--------|2--------------|--------------|---------------|--------
A--------|---------------|--------------|---------------|--------
E--------|---------------|--------------|---------------|--------
</pre>
<h4>Text</h4>
<p>Es ist sehr viel einfacher sich an dem Text eines Songs entlang zu hangeln als nur an den Taktzeiten. Wenn dir also der Text eines Liedes auch nur ansatzweise bekannt ist schreib ihn an die richtigen Stellen unter den TAB-Bl&ouml;cken.</p>
<p><a name="3.2"></p>
<h3>Bei TAB zu vermeiden</h3>
<p></a></p>
<h4>Zeilenumbruch</h4>
<p>Das Hauptproblem bei TABS ist der Zeilenumbruch. Wenn ein TAB Block l&auml;nger also 80 Zeichen ist, wird er bei vielen Leuten umgebrochen. &Uuml;berschreited also die Grenze von 60 Zeichen m&ouml;glichst nicht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Sattel</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 17:46:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Sattel ist für die Bespielbarkeit der Gitarre sehr wichtig. Oft wird dem Sattel nicht die Bedeutung zugestanden, die er hat. Bei Sätteln unterscheidet man...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- google_ad_section_start --><p>Der Sattel ist für die Bespielbarkeit der Gitarre sehr wichtig. Oft wird dem Sattel nicht die Bedeutung zugestanden, die er hat.</p>
<p>Bei Sätteln unterscheidet man grundsätzlich in den Fender-Style (Sattel sitzt in einer ausgefrästen Nut im Griffbrett) und dem Gibson-Style (Sättel werden vor das Griffbrett gesetzt). Als Sattelmaterialien werden verwendet:</p>
<p><strong>Messing</strong> ist sehr haltbar; angeblich klingen Leersaiten wie gegriffene.</p>
<p><strong>Graphit</strong>sättel sind am mittlerweile relativ weit verbreitet. Die handelsüblichen Graphitsättel sind jedoch aus Ebonol, dies ist ein Kunststoffgemisch mit Graphitanteil. Dieses Material ist sehr leicht zu bearbeiten.</p>
<p><strong>Knochen</strong> ist der absolute Renner unter den Sattelmaterialien. Der Standard-Knochensattel ist ausgekocht und farblich eher weiß. Es gibt aber auch sogenannte Fettsättel (Vintage Bone Nuts) wo nichts ausgekocht wurde. Der Sattel schimmert eher gelblich und hat durch die<br />
Knochenmarkanteile eine Art Dauerschmierfunktion. Allerdings ist der Knochensattel durch die Porösität relativ schwer zu bearbeiten.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/sattel.jpg"><img class="size-large wp-image-41 aligncenter" title="Der Sattel" src="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/sattel-1024x685.jpg" alt="" width="620" height="414" /></a></p>
<h2><a name="ausbau">Der Ausbau des Sattels</a></h2>
<p>Ein Ausbau des Sattels ist dann von Nöten, wenn entweder die Kerben so tief sind, daß die Saiten auf dem ersten Bund scheppern,oder aber du hast einen Plastiksattel. Das wäre ja ansich noch nicht so schlimm, jedoch klemmen sich gerne mal die Saiten fest.</p>
<p>Beim <strong>Gibson-Sattel</strong> geht man wiefolgt vor: Als erstes entfernt man direkt am Sattel das kleine Kunststoffplättchen (Trussrod-Cover). Dann schlägt man leicht mit dem Hammer gegen den Sattel. Selbstverständlich legt man noch ein kleines Holzstück dazwischen. So müßte der Sattel fast wie von selbst abgehen.</p>
<p>Da der <strong>Fender-Sattel</strong> in einer ausgefrästen Nut im Griffbrett verankert ist, muß der Sattel seitlich herausgeklopft werden. Auch hier empfehle ich ein kleines Stück Holz.</p>
<p>Aber Vorsicht!!! Oft sind Fender-artige Sättel mit &#8220;einlackiert&#8221;, d. h. die Lackschicht reicht vom Griffbrett bis direkt an den Sattel. Hier muß dann mit einem spitzen Messer oder einer Nadelfeile vorsichtig der Lack vom Sattel getrennt werden. Vor dem Herrausschlagen des Sattels sollte man sich auf jeden Fall vergewissern, ob keine Verbindung mehr zwischen Lack und Sattel besteht. Ansonsten kann der Lack auf dem Griffbrett abplatzen. Das wäre dann nicht so schön.<br />
Ist der Sattel endlich raus, schleifen wir noch die Kleberreste aus der Nut. Das passiert am besten mit einer Flachfeile.</p>
<h2><a name="einbau">Der Einbau des Sattels</a></h2>
<p>Erste Regel für den Einbau: Der Sattel muß breiter als das Griffbrett sein, sonst kann man es gleich vergessen. Angenommen unsere Griffbrettbreite mißt 44 mm so sägt man den Sattel auf etwa 45 mm ab. Den Rest erledigt man schön Zug um Zug mit einem 100er Schleifpapier. Bei einem Gibson-Sattel kann man den Sattel einfach immer wieder anhalten, um zu sehen, ob er schon passt. Natürlich muß man oben noch ca. 3 mm überstehen lassen, denn hier kommen noch die Kerben rein.</p>
<p>Bei Fender-Sätteln kann man erst überprüfen ob, ob die Arbeit erfolgreich war, wenn der Sattel exakt in die Nut paßt, d. h. der muß locker hin und her rutschen, darf aber nicht klemmen oder wackeln. Nun kann man den Sattel einsetzen. Am besten befestigt man ihn mit ein paar Tropfen Sekundenkleber und läßt ihn ein bisschen ruhen. Anschließend muß die Satteloberseite an die Wölbung des Griffbretts angepaßt werden. Der Sattel sollte etwa 3 mm über das Griffbrett herausragen.</p>
<h2><a name="kerben">Das Kerben des Sattels</a></h2>
<p>Nun wird es ein wenig haarig. Am besten stattet man sich mit einer Sattelsäge und dazugehörigen Sägeblättern aus. Ansonsten garantiere ich euch entweder einen Wutanfall oder jede Menge graue Haare (war zumindest meine Erfahrung).</p>
<p>Grundsätzlich gibt es zu einem perfektem Sattel was zu sagen. Erstens sollten alle Mittellinien der Kerben den gleichen Abstand zueinander haben. Zweitens sollten die Kerben in der Auflagefläche schön glatt sein. Ebenso sollten die Kerben gerade so breit sein, daß die Saiten nicht festklemmen. Letztens sollte jede Kerbe ca. halb so tief wie der Saitendurchmesser sein. Allerdings sollte man bei eines Gitarre mit Tremolo und Saitenniederhaltern vorsichtig sein. Wird das Tremolo nähmlich sehr stark betätigt, erschlaffen die Saiten so stark, daß sie gerne mal die Kerben verlassen. Also: etwas tiefer schleifen = Problem gelöst.</p>
<p>Nun gehts aber echt los. Als erstes müssen wir die Sattelkerben anzeichnen; am Besten mit einem Bleistift. Bei Graphit &#8211; Ebonolsätteln wird etwas tippex oder ein weißer Edding Abhilfe schaffen. Nun einmal zu den Abständen:<br />
Mitte jeder äußeren Kerbe zur Griffbrettkante = 3 mm</p>
<ol type="1">
<li>Halsbreite am Sattel 41 mm</li>
<li>zweimal 3 mm abziehen = 35 mm</li>
<li>6 Saiten = 5 Abstände</li>
<li>35 : 5 = 7 mm Abstand von Kerbenmitte zu Kerbenmitte</li>
</ol>
<p>(Bei Hälsen mit nach hinten abfallender Kopfplatte wie z. B. bei Gibson müssen die Kerben ebenfalls nach hinten abfallen) Nun nimmt man das dünnste Sägeblatt in die Hand und zieht es vorsichtig, aber mit bestimmten Druck über die Markierungen. So erhält man eine saubere Führungskerbe. Nun geht es daran die richtige Breite und Tiefe einzusägen. Hierbei sollte man noch beachten, daß der Winkel der Sattelkerbe etwas größer als der der aufgezogenen Saite hat d. h. die Saite liegt erst auf dem vordersten Punkt des Sattels auf. Ansonsten überlasse ich euch nun eurer handwerklichen Geschicklichkeit und hoffe das auch ihr zum Erfolg kommt. Laßt euch jedoch nicht entmutigen, aufs erste mal klappt es so gut wie nie. Noch ein kleiner Tip: Klemm- und Rollsättelarbeiten nur vom Fachmann machen lassen. Erspart Ärger und Geld.</p>
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		<title>Der Hals der Gitarre</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 17:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<!-- google_ad_section_start --><p><strong>Das Griffbrett</strong></p>
<p>Das Griffbrett wird auf den eigentlichen Hals aufgesetzt. Auf diesem finden wir jede Menge Bundstäbchen (Frets) und Markierungen (Dots). Die Bundstäbchen bekommt man als große Rolle Bunddraht. Diese werden dann einfach abgezwickt und an den entsprechenden Stellen eingesetzt. Betrachtet man diesen Bunddraht einmal von der Seite, wird man fesstellen, daß er T-förmig ist. Die Noppen an den beiden Seiten wirken wie kleine Wiederhäckchen und verhindern so, daß sich die Bundstäbchen wieder aus dem Holz verabschieden.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/hals-e1294594609538.jpg"><img class="size-large wp-image-33 aligncenter" title="Hals einer Gitarre" src="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/hals-e1294594609538-1024x685.jpg" alt="" width="620" height="414" /></a></p>
<p>Die sogenannten Dots gibt es in allen Formen, Größen und Ausführungen. Sie befinden sich an den Bünden 3, 5, 7, 9, 12 (zwei Stück), 15, 17, 19 und 21. Bei der Form der Dots gibt es von normalen Punkten (z. B. als Einlegearbeit aus Perlmut), über Würfel, Vögel, usw. wirklich alles, was man will. Bei besonders teuren Gitarren (z. B. PRS Dragon III, Preis ca. 30.000,00 DM) schlängelt sich sogar ein Drache über das gesamte Griffbrett.</p>
<p><strong>Mensur und Bünde</strong></p>
<p>Als Mensur bezeichnet man den Abstand zwischen Sattel und Steg. Die Abmessungen sind bei Telecaster/ Stratocaster 64,70 cm. Bei Les Paul 62,9 cm. Es ist also das Maß, auf dem die nicht gegriffene Saite schwingt. Drückt man die Seite genau auf halber Länge, also im 12. Bund, so erhält man den gleichen Ton, nur eine Oktave höher.</p>
<p>Für die Berechnung der Abstände der einzelnen Bündstäbchen zueinander, bedient man sich der &#8220;18 Rule&#8221; Formel. Jedoch ist Gitarrenbau eine genaue Angelegenheit; deshalb ersetzen wir die 18 durch eine genaue 17,817.<br />
Haben wir also eine Mensur von 65 cm, teilen wir diese durch 17,817 und bekommen 3,6482 heraus. Dies ist der Abstand vom Sattel bis zum ersten Bund. Jetzt ziehen wir die 3,6482 von 65 cm ab und erhalten so die Zahl 61,3518. Diese wird wiederum durch 17,817 geteilt. Nun erhalten wir den Abstand zwischen erstem und zweitem Bundstäbchen; nämlich 3,44344. Bald wird klar, daß das bundieren des Halses nur etwas für Fachmänner oder Leute mit Engelsgeduld ist. Wer mit dem einsägen und anzeichnen etwas schlampig umgeht, erhält bald abweichungen von 1 bis 2 Millimetern und der Hals wird unbrauchbar. Für alle, die sich aber trotzdem die Mühe machen wollen, noch ein kleiner Tipp: Zeichnet immer vom Sattel aus und verwendet eine sogenannte Einstrichsäge (0,6er Blatt).</p>
<p>Die Größenangabe des Griffbrettradius erfolgt in Zoll. Früher gab es zwei Standards: Gibson: 12 Zoll, Fender: 7,25 Zoll. Der Unterschied besteht darin, daß ein kleinerer Radius mit größerer Wölbung angenehm un leicht zu spielen ist; ein größerer Radius mit kleinerer Wölbung hingegen, läßt leichter Bendings zu, ohne daß die Saiten allzuschnell aufliegen. (z. B. die &#8220;Monster-Bendings&#8221; von Gary Moore) Manche Firmen machen sich beide Varianten gleichzeitig zu Nutze und stellen Hälse her die bei den unteren Bünden einen kleineren Radius als oben haben (Compound Radius).</p>
<p><strong>Halseinstellstäbe (Trussrods)</strong></p>
<p>Die Trussrods liegen unterhalb des Griffbretts und wirken dem Zug der Saiten entgegen. Ohne sie würden sich die Hälse konkav verbiegen. Sie wären also irgenwann unbrauchbar. Aber durch den pfiffigen Einfall eines damaligen Gibson &#8211; Mitarbeiters können wir mit diesem Einstellstab unsere Hälse fast ewig bespielen.<br />
Der Trussrod besteht aus einem Rundstahl und wird mit einem angeschweißten Querstück in das Holz eingelassen. Danach wird die Nut gefüllt und anschließend das Griffbrett aufgeleimt. Damit jedoch das Prinzip funktionieren kann, muß der Stab von vornherein gebogen sein. Der Einbau des klassischen Trussrods setzt eine gewisse Mindestdicke des Halses voraus.</p>
<p>Wie ist mein Hals optimal eingestellt?</p>
<p>Ein Hals ohne Spannung (ohne Saiten) sollte kerzengerade sein. Mit Spannung sollte die Saite, welche man auf den ersten und letzten Bund des Griffbretts aufdrückt, am 7. Bund ca. 1 mm Luft haben. Dies Garantiert eine optimale Schwingung ohne lästiges Scheppern. Sollte die Saite mehr Abstand haben, muß man die Trussrodmutter mit viel Gefühl (immer nur Viertel Drehungen)etwas anziehen. Für &#8220;schepper-freies&#8221; Spielen gibt es jedoch noch andere Indikatoren wie z. B. Anschlagstechnik, Saitenstärke, usw. Hier heißt es dann: rumprobieren bis ein Optimum erreicht ist.</p>
<p>Falls euch der Artikel gefallen hat oder aber noch irgendwelche Fragen offen sind mailt mir einfach. Bis Dahin.</p>
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