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	<title>griffbrett.de &#187; Technik</title>
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	<description>Gitarre ist das Thema hier!</description>
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		<title>Pflege, Aufbewahrung und Tuning</title>
		<link>http://www.griffbrett.de/2011/01/pflege-aufbewahrung-und-tuning/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 21:47:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AndyGee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Gitarre ist in vieler Hinsicht einer Frau ähnlich&#8230; Wenn Ihr sie liebt und pflegt, ihr ein schönes Zuhause gebt, wird sie immer lieblich für...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- google_ad_section_start --><p style="text-align: center;">Eine Gitarre ist in vieler Hinsicht einer Frau ähnlich&#8230;</p>
<p>Wenn Ihr sie liebt und pflegt, ihr ein schönes Zuhause gebt, wird sie  immer lieblich für Euch singen. Behandelt Ihr sie schlecht, schreit sie  nur noch und es scheppert. Oder sie verlässt Euch gar ganz&#8230;.<a href="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/2011-01-10-DSC_3744.jpg"><img class="size-full wp-image-208 aligncenter" title="2011-01-10-DSC_3744" src="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/2011-01-10-DSC_3744.jpg" alt="" width="640" height="427" /></a></p>
<p>Gottseidank gibt es bei Gitarren eindeutige Regeln, wie man sie behandeln muss, damit sie sich wohlfühlen <img src='http://www.griffbrett.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<h2><a name="aufbewahrung">Aufbewahrung</a></h2>
<p>Grundsätzlich gibt es einige Dinge, die Gitarren nicht gut bekommen:</p>
<ul type="disc">
<li>Temperaturschwankungen</li>
<li>Zu hohe oder zu niedrige Luftfeuchtigkeit</li>
<li>Ständige mechanische Belastung</li>
<li>starke Sonneneinstrahlung</li>
</ul>
<p>Um diese Einflüsse zu vermeiden, ist der ideale Aufbewahrungsort für  eine Gitarre ein guter Koffer in stehender Lage. Wenn Ihr euch das nicht  leisten könnt oder die Gitarre optische Akzente in Eurer Wohnung setzen  soll, stellt sie in einen guten Ständer oder hängt sie an einer  Kopfhalterung auf (wie oft in Geschäften). Für Akustikgitarren gibt es  auch spezielle Luftbefeuchter, die man in die Gitarre einhängt. Die ideale Luftfeuchtigkeit für Gitarren liegt zwischen 45 und 55  Prozent relativer Luftfeuchtigkeit.</p>
<p>Ständige Sonneneinstrahlung setzt dem Lack zu und bleicht ihn aus. Manche Leute finden das cool, manche nicht.</p>
<p>Man sollte die Gitarre nie länger mit dem Kopf oder Hals irgendwo  anlehnen, weil sie sich sonst verzieht. Wie man sowas wieder nachstellt,  steht weiter <a href="../technik/pflege/index.html#halsneigung">unten</a>.</p>
<h2><a name="pflege">Pflege</a></h2>
<p>Gitarren sind, wie oben schon gesagt, empfindlich. Dementsprechend  vorsichtig sollte man bei der Pflege sein. Von scharfen Mitteln oder gar  Waschbenzin ist generell abzuraten, da es den Lack angreift. Es gibt am  Markt viele verschiedene Mittelchen für die Reinigung und Pflege von  Gitarren. Lasst Euch am besten vom Gitarrenhändler Eures Vertrauens  beraten.</p>
<p>Vor allem das Griffbrett benötigt öfters mal einen Waschgang, da sich  hier Hautabrieb, Handschweiß und Oxydat der Seiten zu einem hartnäckigen  Belag vereinen. Ich verwende einfach warmes Wasser mit einem Tröpfchen  Spülmittel. Einen festen, fusselfreien Lappen ein wenig darin ein tunken  und rubbeln, rubbeln, rubbeln. Das Griffbrett dann schnellstmöglich  wieder trocken reiben. Für unlackierte Griffbretter empfiehlt sich  anschließend das Einreiben mit speziellem Griffbrettöl. Ich werde  demnächst mal ein paar Produkte testen und dann eine Empfehlung abgeben.</p>
<p>Den Rest der Gitarre sollte man am besten trocken reinigen, oder mit  speziellen Reinigungsmitteln, die den Lack nicht angreifen. Wenn, dann  am besten an der Rückseite testen, ob sich auch nichts verfärbt.</p>
<p>Die Mechaniken und das Vibrato (im Volksmund oft Tremolo) benötigen  unter Umständen ab und an ein Tröpfchen Feinmechaniköl. Bei E-Gitarren  sammelt sich an den Pickups oft Metallstaub an, der von den Saiten  stammt. Dieser hält sich da, weil die PU&#8217;s ja magnetisch sind. Am besten  mit eine Pinsel weg pinseln oder Mamas Staubsauger verwenden :-O.  Pressluft hingegen kann zu mikroskopischen Kratzern führen, wenn kleine  harte Staubpartikel unter hohem Druck den Lack entlang fetzen.</p>
<h2><a name="tuning">Tuning</a></h2>
<p>Ja, so eine Gitarre ist oft verstimmt und man fragt sich worüber  (kleiner Scherz am Rande). Das Stimmen einer Gitarre ist eine Kunst für  sich, aber man kann es lernen und üben.</p>
<p>Die Saiten einer Gitarre haben eine bestimmte Spannung, eine bestimmte  Dicke und eine bestimmte Länge, auf der sie frei schwingen. Diese drei  Faktoren bestimmen, bei welcher Frequenz die Schwingung stattfindet. Die  Frequenz wird von uns als Tonhöhe wahrgenommen. Nebenbei erwähnt: Das  menschliche Ohr nimmt Frequenzen im ungefähren Bereich von 20 bis 20.000  Hertz wahr. Alles darunter spüren wir nur als Vibrationen (wenn laut  genug), alles darüber nehmen z.B. Hunde und Insekten aber auch andere  Tiere wahr. Unsere Tonleiter hat nun folgende Frequenzen:</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="3">
<tbody>
<tr>
<td width="300">A</td>
<td width="100">440 Hz</td>
</tr>
<tr>
<td>B (A# o. Hb)</td>
<td>466 Hz</td>
</tr>
<tr>
<td>H</td>
<td>499 Hz</td>
</tr>
<tr>
<td>C</td>
<td>523 Hz</td>
</tr>
<tr>
<td>C#</td>
<td>554 Hz</td>
</tr>
<tr>
<td>D</td>
<td>587 Hz</td>
</tr>
<tr>
<td>D#</td>
<td>622 Hz</td>
</tr>
<tr>
<td>E</td>
<td>659 Hz</td>
</tr>
<tr>
<td>F</td>
<td>698 Hz</td>
</tr>
<tr>
<td>F#</td>
<td>739 Hz</td>
</tr>
<tr>
<td>G</td>
<td>784 Hz</td>
</tr>
<tr>
<td>G#</td>
<td>830 Hz</td>
</tr>
<tr>
<td>A&#8217;</td>
<td>880 Hz</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
<td>Wie an den beiden As zu sehen ist, verdoppelt sich die Frequenz pro Oktave. Das Verhältnis der Töne in einer Oktave beträgt 2<sup>1/12</sup>.  Praktischerweise ist das auch das Verhältnis zwischen einem Bund und  dem nächsten auf der Gitarre. Nun müssen wir uns noch Töne raus suchen,  nach denen wir unsere Saiten stimmen. Nun gibt es eine Auswahl  (Stimmung), die sehr beliebt ist und sich bewährt hat. Von der tiefsten  zur höchsten Saite:</p>
<div><strong>E A D G h e </strong></div>
<p>Einfach zu merken für Anfänger mit dem Satz: <strong>E</strong>in <strong>A</strong>nfänger <strong>d</strong>er <strong>G</strong>itarre <strong>h</strong>at <strong>E</strong>rfolg.<br />
Und wie bekommen wir es nun hin, dass die Saiten genau mit der Frequenz schwingen, mit der sie sollen ?</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a href="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/tuca20.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-202" title="tuca20" src="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/tuca20.jpg" alt="" width="170" height="100" /></a>Nun &#8212; dafür gibt es verschiedenen Möglichkeiten. Man kann ein elektronisches Stimmgerät benutzen. Dieses Gerät kann die Frequenz des Tons mit einem Mikrofon oder direkt an die <strong>E-Gitarre</strong> angeschlossen bestimmen. Es zeigt dann an, ob die Saite richtig  gestimmt ist oder nicht. Diese Methode ist zwar schnell und praktisch,  man schult aber sein Gehör nicht besonders gut. Außerdem gibt es Leute,  die meinen, eine elektronisch gestimmte Gitarre klingt nicht 100%  harmonisch. Auch ich zähle zu diesem Personenkreis. Also versuchen wir  es mal anders:</p>
<p>Man nehme eine Stimmgabel oder das Instrument eines anderen Musikers,  mit dem man zusammen spielen will, und lasse ein A erklingen (Eine  A-Stimmgabel schlägt man dazu aufs Knie und hält sie ans Ohr oder die <strong>Brücke</strong> einer Akustikgitarre). Nun dreht man solange am Wirbel (Das sind die  Dinger oben am Kopf der Gitarre) der A-Saite, bis man denkt, sie  schwingt nun auf gleicher Tonhöhe wie der Referenzton. Gedreht wird  gegen den Uhrzeigersinn, um einen höheren Ton zu bekommen; andersherum, um  eine tieferen zu kriegen. Wenn das nicht so funktioniert, sondern  andersherum, ist die Gitarre kaputt und man kann sie wegschmeißen. Nein,  natürlich nicht! Dann sind die Saiten verkehrt herum aufgewickelt. Wie  man das richtig macht, steht <a title="Saitenwechsel" href="http://www.griffbrett.de/2011/01/saitenwechsel-leicht-gemacht/" target="_self">hier</a>.</p>
<p>Wenn unsere A-Saite nun richtig schwingt, brauchen wir einen Referenzton  für die D-Saite. Wir könnten wieder unseren Kumpel mit dem Flügel  fragen, aber der hat ja nicht immer Zeit. Mal kucken&#8230; Das D ist 5  Halbtöne vom A entfernt, und zwar nach oben. Wenn wir also die A-Saite  im 5. Bund greifen und an zupfen, erklingt ein D. Dann drehst Du wieder  solange am Wirbel der D-Saite, bis sie wie das D von der A-Saite klingt.  Praktisch, oder? Und nun zum G.</p>
<p>So ein Glück, wieder 5 Halbtöne höher&#8230; (ist das der Grund, warum diese  Stimmung so beliebt ist ?). Also nun die D-Saite wieder im 5. Bund  greifen und am Wirbel der G-Saite drehen. Schon sind wir bei der h-Saite  und schon haut das nicht mehr hin.</p>
<p>Das h ist nur <strong>4</strong> Halbtöne vom G entfernt. Naja macht ja nix, dann greifen wir halt im <strong>4.</strong> Bund. Zur e-Saite passt wieder alles, 5 Halbtöne Abstand vom h, 5. Bund  der h-Saite. Nun fehlt uns nur noch die tiefe E-Saite. Die können wir  nach der hohen E-Saite stimmen. Nur eben eine Oktave tiefer.</p>
<p>Es gibt noch 100 andere Arten, eine Gitarre zu stimmen, diese ist meines  Erachtens aber die einfachste für Anfänger. Man kann auch direkt mit  der tiefen E-Saite anfangen und diese dann auch im 5. Bund greifen um  aufs A zu kommen. Geschmackssache <img src='http://www.griffbrett.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Bei 12-saitigen Westerngitarren werden die Zusatzsaiten der h und e  Saite auf den gleichen Ton wie die Grundsaiten gestimmt. Alle anderen  Zusatzsaiten werden genau eine Oktave höher wie die Grundsaite gestimmt.</p>
<h2><a name="saitenlage">Saitenlage</a></h2>
<p>Als Saitenlage bezeichnet man den Abstand zwischen Saiten und  Griffbrett. Die richtige Einstellung der Saitenlage ist sehr wichtig für  die Bespielbarkeit einer Gitarre. Ist sie zu niedrig, scheppern die  Saiten auf den Bünden, ist sie zu hoch, braucht man viel Kraft, um die  Saiten aufs Griffbrett zu drücken.Im  Extremfall werden die Saiten sogar beim Herunter drücken soweit gedehnt,  dass sich die Tonhöhe hörbar ändert. Gemessen wird die Saitenlage  zwischen dem 12. Bund und der Saite. Einen Richtwert für die Saitenlage  gibt es eigentlich nicht. Sie hängt voll und ganz von Deinen Ansprüchen  und Deiner Spielweise ab. 2mm sollte man aber möglichst nicht  überschreiten. Um so niedriger die Saitenlage, um so einfacher und  schneller lässt sich die Gitarre spielen.<br />
Die Saitenlage hängt von der Sattel- und der Brückenhöhe ab. <a href="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/bridge_1.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-203" title="bridge_1" src="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/bridge_1.jpg" alt="" width="95" height="90" /></a>Bei  E-Gitarren kann man die Brückenhöhe meist über Einstellschrauben  regulieren. Entweder man kann, bei Gitarren mit sogenannter <a href="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/tuneomatic.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-201" title="tuneomatic" src="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/tuneomatic.jpg" alt="" width="21" height="96" /></a>Tune-O-Matic  Bridge, die ganze <strong>Brücke</strong> über zwei Schrauben in der Höhe verstellen oder es gibt für jede Saite einen eigenen Reiter an der <strong>Brücke</strong>,  der über zwei Madenschrauben in der Höhe verstellbar ist. Am besten mit  einer hohen Saitenlage anfangen und dann schrittweise runter gehen, bis  Ihr denkt, es ist gut. Dabei die Gitarre oft nach stimmen. Die hohen  Saiten können eine tiefere Saitenlage haben als die tiefen, da sie ja  nicht so stark schwingen.<br />
Bei Akustikgitarren ist die Sache nicht so einfach. Wenn die Saitenlage  zu hoch ist, kann man die Brückeneinlage von unten abfeilen. Dazu muß  sie aus der <strong>Brücke</strong> entfernt werden. Diese Arbeit sollte man besser eine Fachmann überlassen.</p>
<h2><a name="intonation">Intonation</a></h2>
<p>Die Intonation einer Gitarre ist wichtig für den sauberen Klang. Sie ist  das Verhältnis zwischen Skalenlänge (also die Gesamtlänge der frei  schwingenden Saite) und der Halslänge. Im deutschen Sprachgebrauch wird  das oft auch als Bundreinheit bezeichnet. Am einfachsten kann man sich  die ganze Sache so vorstellen: Der 12. Bund ist genau die Mitte der  Skalenlänge. Schlängt man also die leere E-Saite an und danach die  E-Saite am 12. Bund, schwingt die Saite genau auf halber Länge, also mit  doppelter Frequenz. Ist das nicht der Fall, dann ist die Intonation  nicht sauber, die Gitarre nicht bundrein. Am besten lässt sich das mit  einem Stimmgerät überprüfen.<br />
Bei E-Gitarren lässt sich die Intonation mit den Brückenreitern <strong>einstellen</strong>. Geht für jede Saite folgendermaßen vor:</p>
<ul type="disc">
<li>Zuerst wird die Saite mit einem Stimmgerät möglichst exakt gestimmt.</li>
<li>Wenn die Leersaite genau richtig schwingt, greift man die Saite mit  wenig Druck im 12. Bund und überprüft wieder mit dem Stimmgerät die  Schwingung.</li>
<li>Schwingt der Ton im 12. Bund zu hoch, muss die Skalenlänge  verlängert werden, der Reiter wird also nach hinten (weg vom Hals)  verschoben. Dazu dreht man an der Schraube, auf der der Reiter sitzt.  Danach beginnt man die Prozedur von neuem, also wieder die Leersaite  stimmen usw.</li>
<li>Ist der Ton im 12. Bund zu niedrig, muss man den Reiter nach vorn (Richtung Hals) verschieben.</li>
</ul>
<p>Diese Prozedur wird mit jeder Saite einzeln durchgeführt. Das <strong>Einstellen</strong> der Intonation wird immer dann nötig, wenn man die Saitenstärke wechselt oder die Halsneigung nachstellt.</p>
<h3><a name="halsneigung">Halsneigung</a></h3>
<p><a href="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/trussrod1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-204" title="trussrod1" src="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/trussrod1.jpg" alt="" width="130" height="149" /></a>Die  Neigung bzw. Krümmung des Halses muß ab und an nachgestellt werden. Ein  reiner Holzhals kann der Saitenspannung von ca 50-60 kg nicht ewig  standhalten. Er verzieht sich irgendwann nach vorne. Deshalb erfand Ted  McLiugh, Angestellter von Gibson, 1921 den Trussrod. Das ist ein  Stahlgestänge im Hals, mit dem sich die Neigung <strong>einstellen</strong> lässt. Der Trussrod spannt den Hals gegen die Saitenkraft und stellt so eine zusätzliche Gegenkraft dar. <a href="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/trussrod.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-205" title="trussrod" src="http://www.griffbrett.de/wp-content/uploads/2011/01/trussrod.jpg" alt="" width="164" height="136" /></a>Mit  Spannung sollte die Saite, wenn man auf den ersten und letzten Bund des  Griffbretts aufdrückt, am 7. Bund ca. 1 mm Luft haben. Dies garantiert  eine optimale Schwingung ohne lästiges Scheppern. Sollte die Saite mehr  Abstand haben, muss man die Trussrodmutter mit viel Gefühl (immer nur  Vierteldrehungen) etwas anziehen. Sollte der Hals zu gerade sein, muss  man die Mutter etwas lockern. Anziehen geschieht im Uhrzeigersinn,  Lockern gegen den Uhrzeigersinn. Das Holz braucht einige Zeit, um sich  auf die neuen Spannungsverhältnisse einzustellen. Dreht, wie schon  gesagt, immer nur eine Vierteldrehung. Danach erst mal die Gitarre  stimmen, etwas warten, dann wieder stimmen und dann die Halsneigung  nochmals überprüfen. Natürlich bitte nur den passenden Schlüssel  verwenden. Der Ausbau eines solchen Trussrods, wenn zum Beispiel die  Mutter abgerissen ist, ist irre teuer und muss nicht sein.</p>
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